Wenn der Online-​Flirt teuer wird – Erpressung mit inti­men Details

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Vermehrt kommt es auch im Rhein-​Kreis Neuss zu Erpressungsversuchen nach Online-Chats. 

Die Täter dro­hen damit, Nacktbilder oder intime Videos zu ver­öf­fent­li­chen, die die Betroffenen zuvor leicht­gläu­big über das Internet (Messangerdienste, Internetchats, Dating-​Plattformen...) geteilt haben. Dem Angebot, mit einer attrak­ti­ven Chatpartnerin /​einem attrak­ti­ven Chatpartner, vir­tu­elle Zärtlichkeiten aus­zu­tau­schen, kann nicht jeder widerstehen.

Dabei rech­net kaum ein Mensch damit, dass sein Tun über die Webcam auf­ge­zeich­net wer­den kann. Mit den kom­pro­mit­tie­ren­den Bildern erpres­sen die Täter anschlie­ßend die Betroffenen. Zum Teil gin­gen die Opfer auf Geldforderungen ein und über­wie­sen Beträge ins Ausland. Doch die Erpressung ging wei­ter. Inzwischen ermit­telt die Kriminalpolizei.

Zudem tauch­ten in den ver­gan­ge­nen Wochen immer wie­der betrü­ge­ri­sche E‑Mails auf, in denen unbe­kannte Täter behaup­te­ten, sie hät­ten die Angeschriebenen, beim Masturbieren vor dem Computer /​Laptop /​Handy über die im Gerät ver­baute Kamera gefilmt. Um zu ver­hin­dern, dass die­ses intime Videomaterial an Freunde und Familie wei­ter­ge­lei­tet werde, soll­ten die Betroffenen „Schweigegeld” in Höhe von meh­re­ren hun­dert Euro bezah­len. Betroffen von den zumeist gegen­stands­lo­sen Drohungen waren sowohl Männer, als auch Frauen. Sie lie­ßen sich aber zum Glück nicht unter Druck setzen.

Selbst wenn man sich ertappt fühlt, sollte man nicht auf die meist sub­stanz­lo­sen Forderungen ein­ge­hen, die Mails nicht beant­wor­ten und sich statt­des­sen mit der Polizei in Verbindung setzen.

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