Meerbusch: Informationsabend – Experten von Amprion, Bundesnetzagentur und Bundesamt für Strahlenschutz

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Wie geht es wei­ter in Sachen Stromkonverter? „Die Lage ist mehr als unbe­frie­di­gend, der Entscheidungsprozess stockt ebenso wie der Informationsfluss”, so Angelika Mielke-Westerlage. 

Entsprechend groß bleibe die Verunsicherung und Besorgnis in der Bürgerschaft. Zumindest etwas mehr Klarheit soll ein öffent­li­cher Informationsabend brin­gen, der am Donnerstag, 24. Januar, um 18 Uhr, in der Aula der Städtischen Realschule an der Görresstraße 6 in Osterath beginnt. Dazu hat die Bürgermeisterin Vertreter des Netzbetreibers Amprion und der Bundesnetzagentur als Genehmigungsbehörde eingeladen.

Die Amprion-​Experten wer­den unter ande­rem über den Planungsstand des Konverters und den Bau der nöti­gen HGÜ-​Leitungen – die Abkürzung HGÜ steht für Hochspannungs-​Gleichstrom-​Übertragung – berich­ten. Die Vertreter des Bundesnetzagentur infor­mie­ren über den Stand der Bundesfachplanung.

Zudem war mir wich­tig, auch eine fach­lich fun­dierte Bewertung der mög­li­chen gesund­heit­li­chen Risiken zu bekom­men, die von elek­tro­ma­gne­ti­schen Strahlen aus­ge­hen”, so Angelika Mielke-​Westerlage. Konkrete Aussagen dazu seien in Anbetracht der direk­ten Nähe der ers­ten Osterather Wohnhäuser zum geplan­ten Konverterstandort von zen­tra­ler Bedeutung. Zu die­sem Zweck hat die Bürgermeisterin Dr. Gunde Ziegelberger vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) für einen Vortrag gewin­nen kön­nen. Im BfS lei­tet Ziegelberger die Arbeitsgruppe „Elektromagnetische Felder”.

Nach den Fachvorträgen haben die Besucher Gelegenheit, Fragen zu stel­len. Anschließend kann in klei­ne­ren Tischrunden mit Experten dis­ku­tiert werden.

Derweil war­tet man im Rathaus wei­ter­hin auf Post von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Altmaier hatte im August letz­ten Jahres ange­kün­digt, den Netzausbau in Deutschland zur „Chefsache” zu machen und mit allen Beteiligten den Dialog zu suchen – auch mit Bürgerinitiativen. Auf die Mitte Oktober ver­sandte Einladung der Bürgermeisterin zu einem Ortstermin auf dem mög­li­chen Konverterbaugelände in Osterath und einen kri­ti­schen Fragenkatalog zum Thema gibt es bis heute keine Antwort aus Berlin.

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