Dormagen: Stadt und EGN ver­ein­ba­ren sechs­mo­na­tige Testphase für mobi­len Altpapiercontainer

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Ab Februar 2019 steht an jedem ers­ten Samstag im Monat für jeweils eine Stunde an fünf ver­schie­de­nen Standorten im Stadtgebiet ein mobi­ler Altpapiercontainer der EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH für die Bürgerinnen und Bürger bereit. 

Zu den fünf Standorten wäh­rend der sechs­mo­na­ti­gen Testphase gehö­ren der Schützenplatz in Dormagen-​Mitte (8 bis 9 Uhr), der Rheintorplatz in Zons (9.30 bis 10.30 Uhr), der Schulparkplatz in Stürzelberg (10.45 Uhr bis 11.45 Uhr), der Salvatorplatz in Nievenheim (12.30 bis 13.30 Uhr) und der Platz am Feuerwehrgerätehaus in Hackenbroich (13.45 bis 14.45 Uhr). 

Die Bürgerinnen und Bürger haben außer­dem die Möglichkeit, kos­ten­los von der 120-​Liter-​Altpapiertonne auf die 240-​Liter-​Tonne umzu­stei­gen. Nähere Informationen dazu gibt es über das Steueramt der Stadt Dormagen unter 02133 257 302. Zudem soll dem Rat vor­ge­schla­gen wer­den, die Gebührensatzung so anzu­pas­sen, dass Haushalte künf­tig eine kos­ten­lose zweite grüne Tonne bean­tra­gen kön­nen, wenn sie dau­er­haft nicht mit einer Tonne auskommen.

Das sind die Ergebnisse der Gespräche, die zwi­schen der Stadt und EGN geführt wur­den. Anlass für diese Gespräche war die geän­derte Abfuhrpraxis des Entsorgers, der seit dem Jahreswechsel keine neben der grü­nen Tonne abge­stell­ten Kartonagen mehr mit­ge­nom­men hatte.
„Die bis­he­rige Praxis, ein­zelne neben den Tonnen abge­stellte Kartonagen bei Privathaushalten mit­zu­neh­men, obwohl hierzu weder nach dem Entsorgungsvertrag noch nach der Satzung über die Abfallentsorgung je eine recht­li­che Verpflichtung bestand, wird EGN nicht län­ger auf­recht­erhal­ten“, erklärte Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Wir haben des­halb jetzt gemein­sam nach bür­ger­freund­li­chen Alternativen gesucht – und mit dem mobi­len Altpapiercontainer eine ver­nünf­tige Lösung gefun­den. Nach der sechs­mo­na­ti­gen Testphase set­zen wir uns zusam­men und schauen, wie das neue Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern ange­nom­men wird“, so Lierenfeld weiter.

In der letz­ten Zeit sind die Kartons, die neben den grü­nen Tonnen ste­hen, immer mehr und immer schwe­rer gewor­den und stel­len somit für unsere Mitarbeiter eine Gesundheitsgefährdung dar“, erläu­tert EGN-​Betriebsstättenleiter Christoph Kropp. „Sowohl in unse­rem Entsorgungsvertrag als auch in der Abfallsatzung der Stadt ist zudem fest­ge­schrie­ben, dass keine Abfälle neben die Abfallgefäße gestellt wer­den dür­fen. Nun sind wir froh, dass wir einen prak­ti­ka­blen Entsorgungsweg für die Bürger gefun­den haben.“

Wie bis­her wer­den Papier, Pappe und Kartonagen bis zu einem Kubikmeter auch bei den Annahmestellen des Rhein-​Kreis Neuss in Neuss-​Grefrath (Lövelinger Straße 101) und Grevenbroich-​Neuenhausen (Am Sandwerk) kos­ten­los entgegengenommen.

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