Dormagen: Stadt und EGN ver­ein­ba­ren sechs­mo­na­tige Testphase für mobi­len Altpapiercontainer

Dormagen – Ab Februar 2019 steht an jedem ersten Samstag im Monat für jeweils eine Stunde an fünf verschiedenen Standorten im Stadtgebiet ein mobiler Altpapiercontainer der EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH für die Bürgerinnen und Bürger bereit.

Zu den fünf Standorten während der sechsmonatigen Testphase gehören der Schützenplatz in Dormagen-Mitte (8 bis 9 Uhr), der Rheintorplatz in Zons (9.30 bis 10.30 Uhr), der Schulparkplatz in Stürzelberg (10.45 Uhr bis 11.45 Uhr), der Salvatorplatz in Nievenheim (12.30 bis 13.30 Uhr) und der Platz am Feuerwehrgerätehaus in Hackenbroich (13.45 bis 14.45 Uhr).

Die Bürgerinnen und Bürger haben außerdem die Möglichkeit, kostenlos von der 120-Liter-Altpapiertonne auf die 240-Liter-Tonne umzusteigen. Nähere Informationen dazu gibt es über das Steueramt der Stadt Dormagen unter 02133 257 302. Zudem soll dem Rat vorgeschlagen werden, die Gebührensatzung so anzupassen, dass Haushalte künftig eine kostenlose zweite grüne Tonne beantragen können, wenn sie dauerhaft nicht mit einer Tonne auskommen.

Das sind die Ergebnisse der Gespräche, die zwischen der Stadt und EGN geführt wurden. Anlass für diese Gespräche war die geänderte Abfuhrpraxis des Entsorgers, der seit dem Jahreswechsel keine neben der grünen Tonne abgestellten Kartonagen mehr mitgenommen hatte.
„Die bisherige Praxis, einzelne neben den Tonnen abgestellte Kartonagen bei Privathaushalten mitzunehmen, obwohl hierzu weder nach dem Entsorgungsvertrag noch nach der Satzung über die Abfallentsorgung je eine rechtliche Verpflichtung bestand, wird EGN nicht länger aufrechterhalten“, erklärte Bürgermeister Erik Lierenfeld.

„Wir haben deshalb jetzt gemeinsam nach bürgerfreundlichen Alternativen gesucht – und mit dem mobilen Altpapiercontainer eine vernünftige Lösung gefunden. Nach der sechsmonatigen Testphase setzen wir uns zusammen und schauen, wie das neue Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird“, so Lierenfeld weiter.

„In der letzten Zeit sind die Kartons, die neben den grünen Tonnen stehen, immer mehr und immer schwerer geworden und stellen somit für unsere Mitarbeiter eine Gesundheitsgefährdung dar“, erläutert EGN-Betriebsstättenleiter Christoph Kropp. „Sowohl in unserem Entsorgungsvertrag als auch in der Abfallsatzung der Stadt ist zudem festgeschrieben, dass keine Abfälle neben die Abfallgefäße gestellt werden dürfen. Nun sind wir froh, dass wir einen praktikablen Entsorgungsweg für die Bürger gefunden haben.“

Wie bisher werden Papier, Pappe und Kartonagen bis zu einem Kubikmeter auch bei den Annahmestellen des Rhein-Kreis Neuss in Neuss-Grefrath (Lövelinger Straße 101) und Grevenbroich-Neuenhausen (Am Sandwerk) kostenlos entgegengenommen.

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