Neuss: Nachpflanzung auf dem Stadtwalddamm

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die schritt­weise Umstrukturierung der Kastanienallee par­al­lel zum Nordkanal zwi­schen Geulenstraße und Konrad-​Adenauer-​Ring plant das Amt für Stadtgrün, Umwelt und Klima. 

Hierzu wer­den die vor­han­de­nen Lücken in der Allee mit Lindenbäumen bepflanzt. Gerade die Linde hat sich auf ähn­li­chen Standorten bewährt und kann sich auch dort gut ent­wi­ckeln. Durch die Verwendung die­ser Baumart wird die lang­fris­tige Erhaltung der his­to­ri­schen Baumallee gewährleistet.

Wie alle leben­den Organismen unter­lie­gen die circa 100 jäh­ri­gen Alleebäume den Gesetzen der Vergänglichkeit. Gerade die Rosskastanien lei­den seit Jahren an ver­schie­de­nen Krankheiten und Schäden, die ihre Funktion für das Stadtgrün min­dern und in eini­gen Fällen auch zum Absterben füh­ren. Insbesondere bei Altbäumen kommt es oft­mals zu star­ken Einfaulungen, bei denen sich schnell Fäuleplize aus­bil­den, die die Holzersetzung for­cie­ren. Diese Entwicklung wurde durch Windbrüche bei den Stürmen der letz­ten Zeit noch beschleu­nigt. Zudem lei­den die Rosskastanien stark unter der seit dem Jahr 2000 auf­ge­tre­te­nen Kastanienkomplexerkrankung, ver­ur­sacht durch ein Bakterium.

Daher müs­sen von den vor­han­de­nen 118 Bäumen 9 Bäume aus Gründen der Verkehrssicherung zum Jahresanfang 2019 gefällt wer­den. Gleichzeitig wer­den die ver­blei­ben­den Altbäume einer Kronenpflege unter­zo­gen. Dies ist erfor­der­lich, um die Baumkronen, die durch die Sturmereignisse der letz­ten Jahre stark beschä­digt wur­den, beim Neuaufbau einer geschlos­se­nen Krone zu unter­stüt­zen, damit wei­te­rer Windbruch redu­ziert wer­den kann.

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