Dormagen: Baumfällarbeiten wegen Borkenkäferbefall in den städ­ti­schen Wäldern

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Ab nächs­ter Woche begin­nen Baumfällarbeiten in den städ­ti­schen Wäldern. Denn die Folgen des Borkenkäferbefalls sind auch dort in den Fichtenbeständen zu erkennen: 

Die Kronen der Fichten wer­den rot­braun, spä­ter löst sich die Rinde vom abge­stor­be­nen Baum. Der Sterbeprozess wird von den Millionen rin­den­brü­ten­den Borkenkäfern verursacht.

Nach dem Sturm „Friederike“ Anfang des Jahres 2018 und vor allem nach dem extrem tro­cke­nen Sommer ist es in ganz NRW zu einer mas­sen­haf­ten Vermehrung der Borkenkäfer gekom­men, die vor allem die bereits geschwäch­ten Fichten in den Wäldern befal­len haben.

Der Befall ist der­zeit so stark, dass auch gesunde und wider­stands­fä­hige Bäume mit geschä­digt wer­den. Um dies zu ver­hin­dern und vor allem um wei­tere Schäden durch die Käferpopulation im kom­men­den Jahr zu ver­hin­dern, müs­sen die befal­le­nen Fichtenstämme und auch ande­res brut­taug­li­ches Restholz mög­lichst kurz­fris­tig besei­tigt wer­den. Zudem gebie­tet dies die Verkehrssicherheit, denn die Standsicherheit der Bäume geht verloren.

Über den in Dormagen mit der Waldbewirtschaftung betrau­ten Landesbetrieb Wald und Holz NRW wurde jetzt eine Forstfirma beauf­tragt, die die hierzu not­wen­di­gen Baumfällungen in den Dormagener Wäldern, größ­ten­teils mit­tels Holzvollerntemaschinen, kurz­fris­tig erle­di­gen wird. In den nächs­ten Wochen wird es des­halb zu ver­mehr­ten Sperrungen und ein­ge­schränk­ten Nutzungsmöglichkeiten von Waldwegen, vor­nehm­lich im Bereich des Chorbuschs bei Hackenbroich, im Tannenbusch und auch in der Zonser Heide kommen.

Da in den Dormagener Wäldern bereits früh­zei­tig mit dem Umbau der Fichtenbestände in natur­nahe Mischbestände begon­nen wurde, ent­ste­hen durch die Fällungen kaum grö­ßere Freiflächen. Die ver­ein­zelt ent­ste­hen­den, klei­ne­ren Freiflächen wer­den zeit­nah wie­der mit stand­ort­ge­rech­ten Laub- und Nadelbäumen auf­ge­fors­tet oder durch die Naturverjüngung mit den Samen der angren­zen­den Bäume wie­der zuwachsen.

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