Grevenbroich: Stadt bie­tet Obdachlosen Notschlafstellen

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Wie im Vorjahr bie­tet die Stadt Grevenbroich obdach­lo­sen Personen seit dem 21.12.2018 wäh­rend der Kälteperiode eine Notschlafstelle an. 

Vorrangig wer­den hierzu Schlafplätze im städ­ti­schen Obdach Am Rittergut in Noithausen ange­bo­ten. Die Notschlafstellen kön­nen ab 18 Uhr bezo­gen wer­den und müs­sen bis 8 Uhr am Folgetag wie­der geräumt wer­den. Den obdach­lo­sen Personen wird zudem Beratung und Unterstützung durch die Caritas angeboten.

Obdachlose Personen, die einen Schlafplatz benö­ti­gen, kön­nen sich wäh­rend der Dienstzeiten unter der Telefonnummer 608–516 (Herr Engels) mel­den und bekom­men dann einen ent­spre­chen­den Schlafplatz für die Nacht zuge­wie­sen. Außerhalb der Dienstzeiten errei­chen die Betroffenen einen zustän­di­gen Mitarbeiter der Stadt über die Telefonnummer 608–0 bzw. über die Kreisleitstelle unter der Telefonnummer 02131 1350.

Sollte der Andrang hier­für zu groß wer­den, erfolgt die Öffnung zusätz­li­cher Schlafplätze in der Einrichtung Gindorf am Langer Weg. Diese Einrichtung wurde bis­lang zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Da die Mietzeit der Wohnmodule in weni­gen Monaten endet und die Stadt den Standort dann auf­gibt, wur­den die bis­he­ri­gen Bewohner ander­wei­tig unter­ge­bracht. Dies ermög­licht nun die Nutzung als zusätz­li­che Notschlafstelle.

Diese Lösung wurde durch die Stadt auch im engen Austausch mit dem Verein Gindorf e. V. und der ört­li­chen Schützenbruderschaft ent­wi­ckelt. Beide Vereine hat­ten sich im Sommer im Rahmen der mobi­len Bürgersprechstunde bezüg­lich der Unterkunft Langer Weg an Bürgermeister Klaus Krützen gewandt und den aktu­el­len Sachstand der drei Asylbewerberunterkünfte im Ortsteil the­ma­ti­siert. In meh­re­ren Gesprächsrunden zwi­schen den jewei­li­gen Vereinsvorsitzenden und dem zustän­di­gen Dezernat und Fachbereich such­ten die Beteiligten nach Lösungen um die Zahl der Unterkunftsplätze für Asylbewerber in Gindorf anzu­pas­sen und die Betreuung der ver­blei­ben­den Asylbewerber im Ort sei­tens der städ­ti­schen Verwaltung neu zu fokussieren.

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