Rommerskirchen: Großes Interesse an insek­ten­freund­li­chen Gärten – Informationsabend

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Der erste öffent­li­che Informationsabend der Gemeinde Rommerskirchen zum Thema „insek­ten­freund­li­cher und natur­na­her Garten“ war ein vol­ler Erfolg. 

Am 13. Dezember kamen ca. 40 Besucher in die als „Dorfcafé“ bekann­ten Räumlichkeiten nach Widdeshoven. Vier Referenten sorg­ten für Informationen aus ihren jewei­li­gen Fachgebieten. So gab es einen Beitrag von Benjamin Küsters von der Initiative „Rettet den Vorgarten“. Als Garten- und Landschaftsbauer gab er einen Einblick in den Trend der Versteinerung von Vorgärten und brachte vor allem posi­tive Beispiele für blü­hende Gärten mit. Außerdem viele Argumente, warum ein arten­rei­cher und bun­ter Garten für Mensch und Tier die bes­sere Wahl ist.

Ulrike Quartier war extra aus Bielefeld ange­reist und hielt ein Plädoyer für die Nähe zur Natur und den Mut, Dinge im Garten auch mal ste­hen und wach­sen zu las­sen. Gleichzeitig gab die gelernte Natur- und Wildnispädagogin einen Einblick in die Ansätze der Permakultur.

Nicole Schmitz stand als Imkerin für Fragen zur Verfügung und berich­tete über die viel­fäl­ti­gen Bedürfnisse ver­schie­de­ner Wildbienenarten. Schließlich stellte

Barbara Stark das Netzwerk „Blühende Landschaft“ vor. Hier gibt es zahl­rei­che Unterstützung für Bürger und Kommunen, die bei­spiels­weise eine Wildblumenwiese anle­gen möchten.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Für uns als Gemeinde ist die­ses Thema sehr wich­tig, denn Naturschutz geht uns alle an. Besonders im Hinblick auf unsere Kinder und nach­fol­gende Generationen müs­sen wir jetzt han­deln.“ Die Bedeutung der Thematik im Hinblick auf das Artensterben und auch den Klimaschutz beton­ten auch die Vorträge. Die spä­tere Fragerunde machte deut­lich, dass es zum Thema Garten in jedem Fall gro­ßen Gesprächsbedarf gibt. Was sät man wann auf wel­chen Boden, was brau­chen Insekten als Brutstätten und wie klappt es dann mit den Nachbarn?

Auch über die unter­schied­li­chen Bedürfnisse der Tierarten, den Umgang mit Regenwasser und den Einsatz von Pflanzenschutz wurde im Ansatz dis­ku­tiert. Die Besucher waren teil­weise aus Kaarst, Neuss und Grevenbroich ange­reist. Weitere Veranstaltungen wer­den mit Sicherheit folgen.

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