Rhein-​Kreis Neuss: VRR – Anpassung der Tarifstruktur und neue Preise ab Januar 2019

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Zum Start des neuen Jahres ent­wi­ckelt der VRR sein Ticketangebot wei­ter und passt seine Tarife struk­tu­rell und preis­lich an. 

Zum 1. Januar 2019 stei­gen die Ticketpreise im Verkehrsverbund Rhein-​Ruhr (VRR) um durch­schnitt­lich 1,9 Prozent. Diese bereits im Sommer 2018 durch den VRR-​Verwaltungsrat beschlos­sene Anpassung hat eine Laufzeit von zwölf Monaten.

Kunden mit Bartickets aus dem Jahr 2018 wer­den gebe­ten, diese ent­we­der bis zum 31. März 2019 abzu­fah­ren oder bis zum 31. Dezember 2021 in den KundenCentern der Verkehrsunternehmen gegen Tickets mit neuem Preisstand umzutauschen.

Die wich­tigs­ten Änderungen im VRR-​Tarif auf einen Blick:

Ab 1. Januar 2019 wird es ein „4‑StundenTicket“ geben, mit dem Fahrgäste Bus und Bahn vier Stunden lang belie­big oft nut­zen kön­nen. Das Angebot eig­net sich bei­spiels­weise für Kundinnen und Kunden, die zum Einkaufen in die Stadt fah­ren oder kurze Ausflüge in die nähere Umgebung machen möch­ten. Das Ticket gilt in allen Gebieten der Preisstufen A1 und A2 und kos­tet 4,20 Euro. Es ist als Tarifpilot ange­legt und somit zunächst auf einen Zeitraum von zwei Jahren befristet.

Das FirmenTicket ermög­licht Pendlern eine stress­freie und zudem sichere Fahrt zur Arbeitsstelle mit Bus und Bahn. Auch in der Freizeit ist das FirmenTicket die ideale Alternative zum Auto, denn es gilt rund um die Uhr. Bislang galt dafür eine Mindestabnahmemenge von 50 Tickets. Um ins­be­son­dere mit­tel­stän­di­schen Unternehmen die Nutzung des Angebots zu ermög­li­chen, wird die Mindestabnahmemenge ab Januar 2019 von 50 auf 30 Tickets gesenkt.

Alle im Jahr 2018 gekauf­ten Einzel, 4er‑, Tages- oder ZusatzTickets sind noch drei Monate gül­tig und kön­nen für Fahrten mit Bus und Bahn im jewei­li­gen Geltungsbereich genutzt wer­den. Zudem kön­nen Nahverkehrskunden diese alten Tickets bis zum 31. Dezember 2021 in allen KundenCentern und bei eini­gen Vertriebspartnern gegen Tickets mit dem neuen Preisstand ein­tau­schen. Sie zah­len ledig­lich die Differenz zwi­schen altem und neuem Preis.

Reguläre Monatskarten für Dezember 2018 sowie dazu­ge­hö­rige Aufpreise, bei­spiels­weise für die 1. Klasse, gel­ten bis zum Betriebsschluss des 2. Januar 2019. Monatskarten für Januar 2019 inklu­sive der Aufpreise wer­den nur noch zum neuen Preisstand vom 1. Januar 2019 aus­ge­ge­ben. 7‑TageTickets und 30-​TageTickets, die noch im Jahr 2018 gekauft wur­den, gel­ten unab­hän­gig vom Jahreswechsel für die ange­ge­bene Zeit.

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