Lehrermangel: VBE: Breiter Konsens für Lohngerechtigkeit

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW befragt aktu­ell Landtagsabgeordnete nach ihrer Meinung zur unglei­chen Bezahlung der Lehrkräfte. 

Im Landeshaushalt 2019 ist die Aufhebung der unge­rech­ten Bezahlung der Lehrkräfte nicht vor­ge­se­hen. Aus Sicht des VBE ist die unglei­che Bezahlung nicht nur eine Gerechtigkeitsfrage, son­dern auch Ursache des Lehrkräftemangels. „Der Personalmangel ist gerade an den Schulformen beson­ders gewal­tig, an denen die Lehrkräfte spür­bar weni­ger Geld erhal­ten. Es ist über­fäl­lig, eine Korrektur vorzunehmen.

Offenbar erken­nen das auch die Abgeordneten der FDP, der SPD und der Grünen, die – mehr oder weni­ger deut­lich – fest­stel­len, dass glei­cher Lohn für gleich­wer­tige Arbeit eine klare Wertschätzung für die Arbeit der Lehrkräfte wäre. Die CDU kün­digt zwar eine Modernisierung der Besoldung an, scheint sich aber unklar über die Ausgestaltung zu sein. Das ist irri­tie­rend, da die Aussage dazu vor der Wahl noch deut­lich war“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE.

Die haus­ei­gene Prognose des Schulministeriums NRW macht den Personalmangel beson­ders deut­lich. Für die kom­men­den zehn Jahre wird ein Mangel von 15.000 Lehrkräften an den Grundschulen und in der Sekundarstufe I erwar­tet. „Die Lehrkräfte sind oft am Leistungslimit, denn sie fan­gen unter größ­ter Anstrengung schon jetzt den ekla­tan­ten Personalmangel müh­sam auf.

Nur mit aus­rei­chend ori­gi­när aus­ge­bil­de­tem Personal erhal­ten wir eine flä­chen­de­ckende Unterrichtsversorgung und kön­nen etwa die Inklusion oder die Integration qua­li­ta­tiv ange­mes­sen umset­zen. Vom Land erwar­ten wir jetzt Lohngerechtigkeit und eine lang­fris­tige Personalplanung mit ent­spre­chen­den Ausbildungskapazitäten“, erklärt Behlau.

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