Dormagen: Reservistenkameradschaft sam­melt über 4.000 Euro für die Kriegsgräberfürsorge

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Dormagen – Die Reservistenkameradschaft Dormagen e.V. hat in den vergangenen Wochen im Stadtgebiet insgesamt 4.307,43 Euro für die Kriegsgräberfürsorge gesammelt – ein neuer Spendenrekord.

„Das ist ein mehr als erfreuliches Ergebnis, für das wir uns herzlich bedanken“, sagt Erik Heinen, der Vorsitzende der heimischen Reservistenkameradschaft. Das Geld geht an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), der die Gräber von über 2,7 Millionen Kriegstoten des Ersten und Zweiten Weltkriegs auf 833 Friedhöfen in 46 Ländern pflegt. Der VDK leistet damit einen wertvollen Beitrag zur weltweiten Friedensarbeit. Kriegsgräber sind Ruhe- und Gedenkstätten für Soldaten, Bombenopfer und Opfer der Gewaltherrschaft.

Die ehrenamtlich tätigen Männer der Dormagener Reservistenkameradschaft haben unter anderem auf Friedhöfen um Spenden gebeten. Einen großen Teil der Spendensumme konnten sie aus der Haus- und Straßensammlung sowie aus der „Promi-Aktion“ am Hit-Markt erzielen. An dieser Aktion hatten sich auch die Dormagener Landtagsabgeordnete Heike Troles, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke sowie der Dormagener Bürgermeister Erik Lierenfeld und seine Stellvertreter Hans Sturm und Michael Dries beteiligt.

„Alle Spender und Helfer haben dazu beigetragen, unsere Verpflichtung gegenüber den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft einzulösen: sie nicht zu vergessen, ihnen würdige Gräber zu geben und an diesen Gräbern zum Frieden zu mahnen“, bedankt sich Lierenfeld für die tolle Unterstützung.

 

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