Feuerwehr Meerbusch – Löschzug Büderich übt an Gefahrgutzug

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Rund 66 Millionen Tonnen Gefahrgut wer­den jähr­lich auf dem Schienennetz der Deutschen Bahn beför­dert. Die durch Meerbusch ver­lau­fende Linie zwi­schen Köln und Krefeld stellt hierin einen der wich­tigs­ten Verbindungswege des Rheinlandes dar. 

Aus die­sem Grund nahm der auf Einsätze mit gefähr­li­chen Stoffen und Gütern spe­zia­li­sierte Löschzug Büderich der Feuerwehr Meerbusch Ende November an einer Sonderübung des Ausbildungszuges „Gefahrgut“ der Deutschen Bahn in Düsseldorf-​Reisholz teil. Rund 20 Teilnehmer erlern­ten hier­bei zunächst im Zuge einer theo­re­ti­schen Schulung und im Anschluss daran anhand prak­ti­scher Übungen den rich­ti­gen Umgang mit den vor­han­de­nen Geräten und Materialien an ver­un­fall­ten oder defek­ten Schienenfahrzeugen.

Die beson­de­ren Herausforderungen hin­sicht­lich der Bauweise von Eisenbahnwaggons stan­den hier­bei ebenso im Fokus wie der sichere Umgang mit ver­un­fall­ten Gefahrgütern. Die Teilnehmer konn­ten dabei zahl­rei­che Erkenntnisse gewin­nen, die im Ernstfall zu einem schnel­len und ziel­ge­rich­te­ten Einsatz der vor­han­de­nen Ressourcen, wie auch zum siche­ren Vorgehen in Gleisanlagen der Deutschen Bahn füh­ren. Das Bedienen der zahl­rei­chen ver­schie­de­nen Ventile und Armaturen und das Abdichten ver­schie­dens­ter Leckagen konn­ten anhand zweier Kesselwaggons aus­führ­lich trai­niert werden.

Seit Gründung der Deutschen Bahn AG haben die kom­mu­na­len Feuerwehren die Zuständigkeit für Schadensfälle im Bereich des Schienennetzes von den Bahnfeuerwehren über­nom­men. Der Ausbildungszug „Gefahrgut“ unter­stützt dabei deutsch­land­weit die ört­li­chen Feuerwehren bei der Schulung und Ausbildung sowie beim Training der Einsatzkräfte im Umgang mit ver­un­fall­ten oder defek­ten Schienenfahrzeugen.

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