Neuss: Achtung Enkeltrick – Polizei warnt vor Betrügern

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Weitere Infos hier oder hier:


Lokale Nachrichten aus und für den Rhein-Kreis Neuss
Ihre Unterstützung sichert den Fortbestand unabhängiger Lokalnachrichten von Klartext-Ne.de
€20,00
€50,00
€100,00
Powered by

Neuss (ots) – „Hallo, erkennst Du mich nicht? Ich bin es, deine Nichte!” Mit die­sen Worten mel­dete sich am Donnerstagnachmittag (06.12.) eine bis­lang unbe­kannte Anruferin bei bis­lang drei Seniorinnen in Neuss.

Die Unbekannte sug­ge­rierte den älte­ren Damen, eine enge Verwandte zu sein und sich in einer finan­zi­el­len Notlage zu befin­den. In einem Fall befand sich die angeb­li­che Familienangehörige bei einer Auktion und benö­tige Geld für den Kauf eines Bootes, in einem zwei­ten Fall sitze die Angehörige bei einem Notar und benö­tige drin­gend Bargeld.

Dabei ging es immer gleich um meh­rere zehn­tau­send Euro. Die Opfer reagier­ten umsich­tig und bra­chen die Telefonate ab. Anschließend such­ten sie das Gespräch mit ihren Angehörigen und infor­mier­ten rich­ti­ger­weise die Kriminalpolizei, die die Ermittlungen auf­ge­nom­men hat.

Die Polizei infor­miert: Die Erfahrung zeigt, dass sich Gruppen die­ser Betrüger oft­mals über meh­rere Tage in einer Region auf­hal­ten. Möglicherweise tre­ten sie erneut im Rhein-​Kreis Neuss auf. Daher ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass es in den nächs­ten Tagen zu wei­te­ren Betrugsversuchen kommt. Bei Anrufen die­ser Art han­delt es sich um den soge­nann­ten „Enkeltrick”, bei dem die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älte­rer Menschen aus­ge­nutzt wird.

Im schlimms­ten Fall hän­di­gen die Opfer Geld in der Annahme aus, dass sich ein Verwandter in einer finan­zi­el­len Notlage befin­det. Tatsächlich han­delt es sich bei dem Anrufer weder um einen Verwandten oder alten Bekannten, noch liegt eine finan­zi­elle Notlage vor. Die Polizei rät daher, nie­mals Geld an fremde Personen aus­zu­hän­di­gen und sich sofort bei der Verwandtschaft nach der Richtigkeit des Anrufes zu erkun­di­gen. Derartige Vorkommnisse soll­ten unver­züg­lich der Polizei gemel­det wer­den. Angehörige von älte­ren Menschen, die alleine in ihren Wohnungen leben, soll­ten Seniorinnen und Senioren über die Masche der Betrüger auf­klä­ren.

Personen, die eben­falls ver­däch­tige Anrufe die­ser Art erhiel­ten und sich bis­lang nicht an die Polizei gewandt haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131 3000 in Verbindung zu set­zen.

(91 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)