Wohnungseinbrüche am Wochenende – Kindern Adventskalender gestoh­len – Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Meerbusch, Korschenbroich, Dormagen, Kaarst (ots) – Mehrere Wohnungseinbrüche vom Wochenende beschäf­ti­gen aktu­ell die Polizei. Sie geht mit zivi­len und uni­for­mier­ten Streifen gegen Wohnungseinbrüche vor. 

Zusätzlich kann jeder selbst etwas tun, um die Sicherheit in den eige­nen vier Wänden zu erhö­hen. Lassen Sie sich kom­pe­tent und kos­ten­los von den Experten der Kriminalpolizei bera­ten. Die nächs­ten Informationsveranstaltungen mit kon­kre­ten Tipps zu tech­ni­schen Fragen des Einbruchschutzes fin­den am Mittwoch, 05.12.2018, und 12.12.2018, jeweils um 18 Uhr, in Neuss statt (Jülicher Landstraße 178, 41464 Neuss). Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 02131 3000 erforderlich.

Neuss: Zwischen Freitag (30.11.), 17:30 Uhr, und Samstag (01.12.), 09:30 Uhr, bra­chen Unbekannte in die Einliegerwohnung eines Einfamilienhauses an der Neukirchener Straße ein. Am Samstagabend (01.12.), gegen 18:00 Uhr, dran­gen Einbrecher durch das zuvor auf­ge­he­belte Dachgaubenfenster in ein Einfamilienhaus an der Tacitusstraße ein. Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, durch einen Alarm über den Vorfall unter­rich­tet, infor­mierte Minuten spä­ter die Polizei. Da hat­ten die Täter bereits das Weite gesucht – die Kripo sicherte Spuren am Tatort.

Am glei­chen Tag (01.12.), zwi­schen 12:15 Uhr und 20:45 Uhr, waren Unbekannte an der Arndtstraße aktiv. Dort hat­ten sich die Täter in einem Mehrfamilienhaus gleich zwei Wohnungen vor­ge­nom­men. In bei­den Fällen hebel­ten sie ein Fenster auf und durch­such­ten anschlie­ßend die Räume nach Wertsachen. Am Samstag (01.12.) kam es zu einem wei­te­ren Wohnungseinbruch in Neuss. Die bis­lang unbe­kann­ten Täter waren im Norden an der „Kaarster Heide” unter­wegs. Sie hebel­ten in der Zeit von 09:30 Uhr bis 21:30 Uhr das Fenster eines Reihenhauses auf.

Meerbusch: Auch Meerbusch blieb am Wochenende nicht ver­schont. In der Zeit von Freitag (30.11.), 18:00 Uhr, bis Samstag (01.12.), 08:00 Uhr, knack­ten Diebe das Kellerfenster eines Einfamilienhauses an der Wasserstraße in Lank-​Latum. Hebelspuren zeu­gen von der Arbeit der Täter.

Korschenbroich: In Kleinenbroich ver­schaff­ten sich bis­lang unbe­kannte Täter von der Gartenseite aus Zutritt zu einem Einfamilienreihenhaus am „Dorfer Feldweg”. Die Einbrecher hebel­ten die Terrassentür auf, anschlie­ßend durch­such­ten sie meh­rere Räume. Die Tat geschah zwi­schen Samstag (01.12.), 16:00 Uhr, und Sonntag (02.12.), 00:10 Uhr.

Dormagen: Am Samstag (01.12.), zwi­schen 19:00 Uhr und 22:30 Uhr, kam es zu Einbrüchen „Auf dem Sandberg” in Rheinfeld. Nachdem die Täter die Terrassentüren zweier benach­bar­ter Einfamilienhäuser auf­ge­he­belt hat­ten, durch­such­ten sie die Räume nach Diebesgut.

Kaarst: Am Samstag (01.12.), zwi­schen 15:00 Uhr und 20:00 Uhr, war ein Reihenhaus an der Reiherstraße betrof­fen. Der Versuch, die Balkontür auf­zu­he­beln, miss­lang jedoch. Erfolgreicher waren Unbekannte am Höhenweg in Driesch. Nachdem die Täter die Eingangstür eines Einfamilienhauses auf­ge­he­belt hat­ten, durch­such­ten sie die­ses nach Wertgegenständen. Die Tat geschah in der Zeit von Samstag (01.12.), 18:00 Uhr, bis Sonntag (02.12.), 10:00 Uhr. An der Uhlandstraße traf es am Samstag (01.12.), zwi­schen 13:00 Uhr und 20:30 Uhr, ein Einfamilienhaus. Die Einbrecher hat­ten ein Fenster auf­ge­he­belt, um in das Haus ein­drin­gen zu kön­nen. Hebelmarken an der Kellertür zeu­gen von einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Feldstraße. Die Tat geschah am eben­falls am Samstag (01.12.), zwi­schen 18:45 Uhr und 21:15 Uhr.

Ganz bestimmt trau­rig waren die jun­gen Bewohner eines Einfamilienhauses an der Leibnizstraße. Einbrecher, die irgend­wann zwi­schen Freitag (30.11.) und Sonntag (02.12.) in das Haus ein­ge­stie­gen waren, hat­ten ihre Adventskalender mit­ge­hen lassen.

In den meis­ten Fällen hat­ten es die Täter auf ihrer Einbruchstour durch das Kreisgebiet auf Schmuck und Bargeld abge­se­hen. Aber auch eine Münzsammlung und eine Fotokamera lie­ßen sie mitgehen.

Die Polizei sicherte Spuren an den ein­zel­nen Tatorten und wer­tet sie der­zeit noch aus. Mögliche Zeugen, die ver­däch­tige Personen oder Fahrzeuge an den genann­ten Örtlichkeiten bemerkt haben, wer­den gebe­ten, sich unter der Telefonnummer 02131–3000 zu melden.

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