Meerbusch A44/​A57: Verkehrsunfall mit meh­re­ren Verletzten

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Zu einem ver­meint­lich rou­ti­ne­mä­ßi­gen Einsatz rückte der Löschzug Osterath am Nachmittag des ers­ten Adventssonntag, gegen 14:30 Uhr, auf die A44 aus. In der Tangente zur A57 waren 2 PKW kol­li­diert, die Feuerwehr sollte die Unfallstelle sichern und aus­lau­fende Betriebsmittel abstreuen.

Parallel wurde von der Leitstelle ein Rettungswagen in Marsch gesetzt, da sich bei dem Unfall auch eine Person Verletzungen zuge­zo­gen haben sollte. Vor Ort wur­den 2 stark defor­mierte Fahrzeuge vor­ge­fun­den, was auf eine hohe Aufprallenergie schlie­ßen ließ. Darüber hin­aus waren an der Unfallstelle zahl­rei­che Personen anwesend.

Die Feuerwehr sicherte zunächst die Unfallstelle gegen den flie­ßen­den Verkehr und leis­tete Erste Hilfe bei der ver­letz­ten Person. Im Verlauf der ers­ten Maßnahmen stellte sich jedoch her­aus, dass die bei­den PKW mit ins­ge­samt 7 Personen besetzt waren, von denen sich alle Verletzungen zuge­zo­gen hatten.

Daraufhin ließ die Feuerwehr ein Großaufgebot an Rettungskräften nach alar­mie­ren, so dass schluss­end­lich 8 Rettungswagen und 3 Notärzte aus dem Rhein-​Kreis Neuss sowie dem nahe­ge­le­ge­nen Kreis Viersen die Einsatzstelle anfuh­ren. Der Einsatz wurde gelei­tet vom orga­ni­sa­to­ri­schen Leiter Rettungsdienst des Rhein-​Kreis-​Neuss, Marc Zellerhoff, vom Kreisbrandmeister des Rhein-​Kreis Neuss Norbert Lange sowie dem stellv. Leiter der Feuerwehr Meerbusch, Tim Söhnchen.

Nach ca. 90 Minuten waren die Maßnahmen abge­schlos­sen und die ca. 30 Feuerwehrkräfte konn­ten wie­der ein­rü­cken. Fotos(3): Ffw Meerbusch

Polizeimeldung

Düsseldorf (ots) – Sonntag, 2. Dezember 2018, 14.20 Uhr – Gestern Nachmittag befuhr eine 47-​jährige Niederländerin mit ihrem mit ins­ge­samt drei Personen (16 und 19 Jahre) besetz­ten Seat den Kreisel des Autobahnkreuzes (AK) Meerbusch, von der BAB 57 aus Köln kom­mend, auf die BAB 44 in Richtung Düsseldorf. Am Ende des Kreisels ver­lor sie auf­grund eines tech­ni­schen Defekts die Kontrolle über ihr Auto. Der Wagen schleu­derte quer über die Autobahn auf die Verteilerfahrbahn des AK Meerbusch.

Von Mönchengladbach aus fuhr zur sel­ben Zeit ein 19-​Jähriger aus Willich mit sei­nem eben­falls mit drei Personen (23 und 21 Jahre) besetz­ten Audi eben diese Verteilerfahrbahn in Richtung Düsseldorf. Er sah den Seat schleu­dern, wollte noch aus­wei­chen, ver­lor dabei jedoch sel­ber die Kontrolle und kol­li­dierte mit dem Seat. Alle sechs Insassen der Fahrzeuge wur­den leicht ver­letzt und in die umlie­gen­den Krankenhäuser gebracht. Es ent­stand ein Sachschaden von circa 35.000 Euro.

Die Verteilerfahrbahn der BAB 44 im AK Meerbusch in Richtung Düsseldorf blieb zur Unfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge für zwei Stunden voll gesperrt. Dies hatte auf­grund des gerin­gen Verkehrsaufkommens keine Auswirkungen auf den Verkehrsfluss

(1.274 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)