Meerbusch A44/​A57: Verkehrsunfall mit meh­re­ren Verletzten

Meerbusch – Zu einem vermeintlich routinemäßigen Einsatz rückte der Löschzug Osterath am Nachmittag des ersten Adventssonntag, gegen 14:30 Uhr, auf die A44 aus. In der Tangente zur A57 waren 2 PKW kollidiert, die Feuerwehr sollte die Unfallstelle sichern und auslaufende Betriebsmittel abstreuen.

Parallel wurde von der Leitstelle ein Rettungswagen in Marsch gesetzt, da sich bei dem Unfall auch eine Person Verletzungen zugezogen haben sollte. Vor Ort wurden 2 stark deformierte Fahrzeuge vorgefunden, was auf eine hohe Aufprallenergie schließen ließ. Darüber hinaus waren an der Unfallstelle zahlreiche Personen anwesend.

Die Feuerwehr sicherte zunächst die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr und leistete Erste Hilfe bei der verletzten Person. Im Verlauf der ersten Maßnahmen stellte sich jedoch heraus, dass die beiden PKW mit insgesamt 7 Personen besetzt waren, von denen sich alle Verletzungen zugezogen hatten.

Daraufhin ließ die Feuerwehr ein Großaufgebot an Rettungskräften nach alarmieren, so dass schlussendlich 8 Rettungswagen und 3 Notärzte aus dem Rhein-Kreis Neuss sowie dem nahegelegenen Kreis Viersen die Einsatzstelle anfuhren. Der Einsatz wurde geleitet vom organisatorischen Leiter Rettungsdienst des Rhein-Kreis-Neuss, Marc Zellerhoff, vom Kreisbrandmeister des Rhein-Kreis Neuss Norbert Lange sowie dem stellv. Leiter der Feuerwehr Meerbusch, Tim Söhnchen.

Nach ca. 90 Minuten waren die Maßnahmen abgeschlossen und die ca. 30 Feuerwehrkräfte konnten wieder einrücken. Fotos(3): Ffw Meerbusch

Polizeimeldung

Düsseldorf (ots) - Sonntag, 2. Dezember 2018, 14.20 Uhr - Gestern Nachmittag befuhr eine 47-jährige Niederländerin mit ihrem mit insgesamt drei Personen (16 und 19 Jahre) besetzten Seat den Kreisel des Autobahnkreuzes (AK) Meerbusch, von der BAB 57 aus Köln kommend, auf die BAB 44 in Richtung Düsseldorf. Am Ende des Kreisels verlor sie aufgrund eines technischen Defekts die Kontrolle über ihr Auto. Der Wagen schleuderte quer über die Autobahn auf die Verteilerfahrbahn des AK Meerbusch.

Von Mönchengladbach aus fuhr zur selben Zeit ein 19-Jähriger aus Willich mit seinem ebenfalls mit drei Personen (23 und 21 Jahre) besetzten Audi eben diese Verteilerfahrbahn in Richtung Düsseldorf. Er sah den Seat schleudern, wollte noch ausweichen, verlor dabei jedoch selber die Kontrolle und kollidierte mit dem Seat. Alle sechs Insassen der Fahrzeuge wurden leicht verletzt und in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Es entstand ein Sachschaden von circa 35.000 Euro.

Die Verteilerfahrbahn der BAB 44 im AK Meerbusch in Richtung Düsseldorf blieb zur Unfallaufnahme und zur Bergung der Fahrzeuge für zwei Stunden voll gesperrt. Dies hatte aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens keine Auswirkungen auf den Verkehrsfluss

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