Jüchen: FDP dis­ku­tiert mit Bürgerinnen und Bürgern über Stadtwerdung

Jüchen – Am vergangenen Dienstag versammelten sich rund 35 Bürgerinnen und Bürger auf Einladung der FDP Jüchen im Haus Katz, um über die Stadtwerdung der Gemeinde Jüchen zu diskutieren.

Der FDP-Ortsverbandsvorsitzende Simon Kell betonte zu Beginn die Wichtigkeit des Austauschs zu diesem Thema. "In meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich immer wieder Fragen zu den Änderungen, die anstehen, gehört. Wir haben uns daher dazu entschlossen, mit unserem Bürgermeister Harald Zillikens einen ausgewiesenen Experten zum Thema einzuladen.", so Kell.

Zillikens begann mit einem kurzen Vortrag und stellte die Änderungen im Bereich der Baugenehmigungsverfahren sowie im Bereich der Verkehrslenkung vor, betonte aber vor allem auch die Marketing-Effekte, die sich aus dem Wechsel ergeben und damit weitere Ansiedlungen von Arbeitsplätzen ermöglichen: "Es ist unser vorrangiges Ziel, die hochqualifizierten Arbeitsplätze, die durch den Strukturwandel im Revier verloren gehen, möglichst direkt in Jüchen zu ersetzen."

Im Anschluss entwickelte sich eine muntere Diskussion über die Kosten und erhofften Effekte, bei der sowohl positive, wie auch negative Stimmen zu hören waren. Auch Themenkomplexe wie Feuerwehr, Polizei und Ordnungsdienst spielten hier eine Rolle. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass eine Kostensteigerung im Rahmen von etwa 140.000€ zu erwarten ist, die durch den Haushalt gedeckt ist.

"Ich bin froh, dass wir diese Veranstaltung auf die Beine gestellt haben und so einen Teil zur Transparenz der politischen Entscheidungen in Jüchen beitragen konnten. Die vielen erschienenen Gäste zeigen, dass das Thema in der Vergangenheit vielleicht zu stiefmütterlich kommuniziert wurde", so Kell abschließend.

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