Jüchen: FDP dis­ku­tiert mit Bürgerinnen und Bürgern über Stadtwerdung

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Am ver­gan­ge­nen Dienstag ver­sam­mel­ten sich rund 35 Bürgerinnen und Bürger auf Einladung der FDP Jüchen im Haus Katz, um über die Stadtwerdung der Gemeinde Jüchen zu diskutieren.

Der FDP-​Ortsverbandsvorsitzende Simon Kell betonte zu Beginn die Wichtigkeit des Austauschs zu die­sem Thema. „In mei­nem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich immer wie­der Fragen zu den Änderungen, die anste­hen, gehört. Wir haben uns daher dazu ent­schlos­sen, mit unse­rem Bürgermeister Harald Zillikens einen aus­ge­wie­se­nen Experten zum Thema ein­zu­la­den.”, so Kell.

Zillikens begann mit einem kur­zen Vortrag und stellte die Änderungen im Bereich der Baugenehmigungsverfahren sowie im Bereich der Verkehrslenkung vor, betonte aber vor allem auch die Marketing-​Effekte, die sich aus dem Wechsel erge­ben und damit wei­tere Ansiedlungen von Arbeitsplätzen ermög­li­chen: „Es ist unser vor­ran­gi­ges Ziel, die hoch­qua­li­fi­zier­ten Arbeitsplätze, die durch den Strukturwandel im Revier ver­lo­ren gehen, mög­lichst direkt in Jüchen zu ersetzen.”

Im Anschluss ent­wi­ckelte sich eine mun­tere Diskussion über die Kosten und erhoff­ten Effekte, bei der sowohl posi­tive, wie auch nega­tive Stimmen zu hören waren. Auch Themenkomplexe wie Feuerwehr, Polizei und Ordnungsdienst spiel­ten hier eine Rolle. Als Ergebnis kann fest­ge­hal­ten wer­den, dass eine Kostensteigerung im Rahmen von etwa 140.000€ zu erwar­ten ist, die durch den Haushalt gedeckt ist.

Ich bin froh, dass wir diese Veranstaltung auf die Beine gestellt haben und so einen Teil zur Transparenz der poli­ti­schen Entscheidungen in Jüchen bei­tra­gen konn­ten. Die vie­len erschie­ne­nen Gäste zei­gen, dass das Thema in der Vergangenheit viel­leicht zu stief­müt­ter­lich kom­mu­ni­ziert wurde”, so Kell abschließend.

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