Dormagen/​Rommerskirchen: Höchstspannungsleitung zwi­schen Gohr und Rommerskirchen entsteht

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen, Rommerskirchen – Amprion – Für die 380-​Kilovolt-​Höchstspannungsleitung zwi­schen Gohr und Rommerskirchen baut der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion die ers­ten Strommaste in Bergheim, Rommerskirchen und Pulheim. 

Nachdem seit Ende September Wege zur Anlieferung von Material und Maschinen vor­be­rei­tet wer­den, wach­sen nun auch die ers­ten Maste in die Höhe. Ab sofort fah­ren die beauf­trag­ten Firmen, das Forstunternehmen Krobbach und die Leitungsbaufirma SPIE SAG GmbH, zeit­weise auch über die Venloer Straße, Hagelkreuzstraße, Brunostraße sowie den Vinkenpützer Weg am Ortsrand von Pulheim-​Stommeln an die Baustelle heran.

Voraussichtlich im Februar wer­den auch Fahrten zur Anlieferung von Mastteilen, Beton und einem Kran dort erfor­der­lich. Die Bauarbeiten fin­den werk­tags zu nor­ma­len Arbeitszeiten statt. Für Fragen oder Beschwerden errei­chen Anwohner eine kos­ten­lose Amprion-​Hotline mit der Rufnummer 0800 5895 2474, die werk­tags von 8 bis 20 Uhr erreich­bar ist.

Eckdaten des Projekts

Die Verbindung zwi­schen Gohr und Rommerskirchen ist rund zehn Kilometer lang. Der Neubau der rund 55 Meter hohen Maste ist ent­lang einer vor­han­de­nen Freileitung geplant. Die neue Leitung ver­läuft von der Schaltanlage Gohrpunkt durch Dormagen, Rommerskirchen und Pulheim bis zur Umspannanlage Rommerskirchen in Bergheim. Sie soll 2021 fer­tig­ge­stellt sein. Die Baumaßnahme kos­tet für die­sen Bereich rund 17 Millionen Euro. Die Genehmigung für den Bau wurde im Sommer 2018 von der Bezirksregierung Düsseldorf veröffentlicht.

Durch das Vorhaben wird die Übertragungskapazität im nörd­li­chen Rheinland erhöht. Das ist auf­grund der zuneh­men­den Übertragung von Windenergie aus dem Nordwesten Deutschlands nach Süden und ergän­zen­der regio­na­ler Einspeisung von Kraftwerksleistung not­wen­dig. Die Verbindung ist Teil des Vorhabens Nr. 15 zwi­schen Osterath und Weißenthurm im Energieleitungsausbaugesetz. Zwischen Bornheim und Weißenthurm ist die Leitung bereits seit 2011 in Betrieb. Weitere Abschnitte befin­den sich im Bau.

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