Verband der Feuerwehren im Rhein-​Kreis Neuss: Gemeinsam gegen Gewalt gegen Einsatzkräfte

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat ein neues Dezernat geschaf­fen, das aus­schließ­lich tät­li­che Angriffe auf Einsatzkräfte ver­folgt. Staatsanwältin Britta Zur wird sich künf­tig um diese Fälle kümmern. 

Auch bei uns im Rhein-​Kreis Neuss ist Gewalt gegen Einsatzkräfte ein Thema. „Wir dür­fen uns die­sem Thema nicht macht­los hin­ge­ben. Auch ist die Politik oder der Gesetzgeber nicht alleine in der Lage, dies alleine zu bewäl­ti­gen. Wir müs­sen es gemein­sam in der Bevölkerung plat­zie­ren, dar­über reden und eine Welle der Solidarität und einen Kulturwandel aus­lö­sen. Gewalt gegen Menschen, die ande­ren hel­fen, ist nicht hin­zu­neh­men!”, so Stefan Meuter, Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren.

Für die Einsatzkräfte ist es ein posi­ti­ves Signal, dass die Staatsanwaltschaft nun ein eige­nes Dezernat mit Britta Zur an der Spitze gegrün­det hat, was sich aus­schließ­lich mit Fällen von Gewalt gegen Einsatzkräfte befasst. „Voneinander ler­nen und sich gemein­sam gegen Gewalt gegen Einsatzkräfte ein­zu­set­zen” ist die Intention für ein Gespräch zwi­schen unse­ren Vertretern der Feuerwehren aus dem Rhein-​Kreis Neuss und Britta Zur bei der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf.

Im Rahmen die­ses Gespräches konn­ten die Sichtweisen der Einsatzkräfte und der Strafverfolgungsbehörden aus­ge­tauscht wer­den. Aufklärung der Einsatzkräfte, Wachrütteln der Bevölkerung und eine kon­se­quente Verfolgung der Straftaten sind erste Schritte in die rich­tige Richtung – für mehr Respekt gegen­über Uniformierten.

Auch das Thema Brandstifter in der Feuerwehr konnte bespro­chen wer­den. Nicht nur eine kaum vor­stell­bare Straftat aus unse­ren Reihen, son­dern auch ein hoher Imageschaden für alle Feuerwehren mit dem Verlust des Vertrauens in der Bevölkerung. „Es ist uns wich­tig zu bewir­ken, dass Feuerwehr nicht bei jeder Brandstiftung auto­ma­tisch unter Generalverdacht gestellt wird. Es ist aber umso wich­ti­ger aus Fällen zu ler­nen, um hier prä­ven­tiv in den Feuerwehren ent­ge­gen zu wir­ken.”, so Meuter.

v.l.: Vorsitz. VdF Stefan Meuter, Staatsanwältin Britta Zur, Kreisbrandmeister Norbert Lange, stelv. Kreisbrandmeister Heinz-​Dieter Abels. Foto: vdf-rkn
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