Neuss: Johanniter emp­feh­len Grippeschutzimpfung – Tipps zur Vorsorge

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die neue Grippesaison lässt nicht mehr lange auf sich war­ten. „Hier sind nicht die häu­fi­gen, aber harm­lo­sen grip­pa­len Infekte gemeint, son­dern die echte Grippe, Influenza. 

Symptome kön­nen plötz­lich auf­tre­ten­des Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Reizhusten und Erschöpfung sein. Sie kann schwerste, manch­mal lebens­ge­fähr­li­che Verläufe neh­men“, erklärt Dr. Jan Blazejak, Regionalarzt der Johanniter-​Unfall-​Hilfe im Regionalverband Niederrhein. Die Johanniter emp­feh­len des­halb, sich recht­zei­tig imp­fen zu las­sen. Etwa zwei Wochen nach der Impfung hat sich der voll­stän­dige Schutz gegen die Grippeviren aufgebaut.

Besonders ältere Menschen über 60, Schwangere, Menschen mit chro­ni­schen Erkrankungen und sol­che mit einer Abwehrschwäche soll­ten sich imp­fen las­sen“, rät Dr. Blazejak. Empfehlenswert sei eine jähr­li­che Grippe-​Schutzimpfung zudem für alle, die im medi­zi­ni­schen Bereich tätig sind. Auch wer nicht zu die­sen Risikogruppen gehört, aber mit vie­len Menschen Kontakt hat – sei es im Job oder bei der täg­li­chen Fahrt mit Bus oder Bahn – sollte sich durch sei­nen Hausarzt zu einer Grippeschutzimpfung bera­ten las­sen. Die Kosten der Impfung über­nimmt in der Regel die Krankenkasse. Auch für Kinder mit chro­ni­schen Erkrankungen, beson­ders der Atemwege und des Immunsystems, kann der Grippeschutz sehr wich­tig sein. Hier berät der behan­delnde Kinderarzt.
 
Die Johanniter geben fünf Tipps, wie Viren im Vorfeld aus­ge­bremst wer­den können:

  • Waschen Sie sich regel­mä­ßig gründ­lich die Hände, vor dem Essen und nach dem Toilettengang
  • Trinken Sie viel, damit die Schleimhäute mög­lichst feucht gehal­ten werden
  • Versuchen Sie, ver­mehrt Obst und Gemüse in den Speiseplan zu inte­grie­ren. Die Vitamine schüt­zen den Körper im Kampf gegen die Viren
  • Vermeiden Sie, die Hände mit Mund, Nase oder Augen in Kontakt zu bringen
  • Achten Sie dar­auf, regel­mä­ßig zu lüf­ten. Die Virenkonzentration in der Luft sinkt dadurch ab

Der sai­so­nale Grippe-​Impfstoff ist in der Regel gut ver­träg­lich. In Folge der natür­li­chen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff kann es jedoch – wie bei ande­ren Impfungen auch – vor­über­ge­hend zu Lokalreaktionen wie leich­ten Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Impfstelle kom­men. Gelegentlich tre­ten auch Symptome wie bei einer Erkältung auf. Meistens jedoch klin­gen diese Beschwerden inner­halb von 1–2 Tagen wie­der ab.

Da die Zusammensetzung des Grippe-​Impfstoffs jähr­lich an die Eigenschaften der zir­ku­lie­ren­den Grippeviren ange­passt wird, emp­feh­len die Johanniter auch denen, die sich 2017 haben imp­fen las­sen, den Schutz aufzufrischen.

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