Rhein-​Kreis Neuss: Kreis und Verein schlie­ßen Vergleich Brandschutz für Feldbahnmuseum wird sichergestellt

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Auf einen Vergleich, der die Betriebsmöglichkeit des Feldbahnmuseums Oekoven sicher­stellt, haben sich der Feldbahnmuseum Oekoven e.V. und der Rhein-​Kreis Neuss geeinigt. 

Hierin ver­stän­di­gen sich beide Seiten dar­auf, dass die Ordnungsverfügung durch den Kreis zurück­ge­zo­gen wird. Der Verein ver­pflich­tet sich im Gegenzug dazu, Maßnahmen zur Sicherstellung des Brandschutzes umzusetzen.

Ich freue mich, dass sich beide Seiten auf­ein­an­der zube­wegt haben und wir so eine Grundlage für den wei­te­ren Betrieb des Museums legen kön­nen“, begrüßt Kreisdezernent Karsten Mankowsky die Einigung. „Durch den Vergleich wird der Zustand der Betriebsgenehmigung von 2010 wie­der­her­ge­stellt“, so Mankowsky.

Die erste Reaktion des Vereinsmitglieds Peter Hoeveler auf den gericht­li­chen Vergleich lau­tete: „Da hat die Kerze in St. Marien Rheydt also doch gehol­fen. Die Gerechtigkeit ist zwar etwas auf der Strecke geblie­ben, aber das Überleben scheint min­des­tens zunächst gesi­chert.” Der Vorstand des Museumsvereins rich­tet sei­nen Blick nun aus­schließ­lich in die Zukunft, und glaubt, dass für das Museum nun wie­der eine Basis für einen Weiterbestand existiert.

Der Feldbahnmuseum Oekoven e.V. hat zuge­sagt eine Rohrheizung für den Ansaugstutzen im Löschteich zu instal­lie­ren und das Teichvolumen von 400 Kubikmetern nach­zu­wei­sen. Zudem soll bis Mai 2019 die Zufahrt zu dem Löschteich in Stand gesetzt werden.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens, der das Museum in der Angelegenheit stets unter­stützt hat, zeigt sich erfreut: „Es ist gut, dass ein Kompromiss gefun­den wer­den konnte und der Erhalt des Museums nun deut­lich wahr­schein­li­cher gewor­den ist.“

Das Bistro und die Umbauten sind von dem Vergleich nicht betrof­fen. Hierüber wird ent­schie­den, wenn der Verein das end­gül­tige Brandschutzgutachten vor­ge­legt hat.

Kreisdezernent Karsten Mankowsky, Ute Mandelartz und Ulrike Wilms vom Museumsverein sowie Bürgermeister Dr. Martin Mertens (v.l.) freuen sich über die Einigung
Foto: S. Büntig /​Rhein-​Kreis Neuss
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