Neuss: FDP – Mit Erbbaurechten der Wohnungsnot begeg­nen

Neuss – FDP Neuss - Weiter steigende Bodenpreise sowie stetig wachsender Pro-Kopf-Wohnraumbedarf führen zu erheblichen Belastungen beim Erwerb einer Immobilie.

Wohnbauflächen und damit Wohnraum für „Normalverdiener“, der von diesen auch in absehbarer Zeit abgezahlt werden kann, steht so gut wie nicht mehr zur Verfügung. Die Großstädte aber auch die, die sich, wie Neuss, in deren „Speckgürtel“ befinden, stehen vor großen Herausforderungen.

„Die Stadt Neuss muss genau hier tätig werden“ sagt FDP-Vize Gerd Schorn, „denn die enormen Kosten für Grund und Boden sind für eine familienfreundliche Stadt, wie Neuss, kaum akzeptabel. Eine machbare Lösung könnte die Vergabe von Baugrundstücken im Rahmen von Erbbaurechtsverträgen an Neusser Bürgerinnen und Bürger sein.“

Der Neusser FDP-Chef Fielenbach: „Sieht man die Vergabe von Erbbaurechtsverträgen zudem für junge Familien mit Kindern bzw. förderungswürdigen Einkommensschichten vor, kann sozial, städtebaulich und familienfreundlich gesteuert werden. Das Wohnraumangebot wird damit der nach sozialen Gesichtspunkten gewünschten Nachfrage zugeführt.“

„Verbindet man last but not least die Vergabe auch mit umweltpolitischen Bauvorgaben, kann ein ausgewogenes „Bürgerwohnen“ und Miteinander“ entstehen, das der Stadt langfristig „gut tut“, erklärt Manfred Bodewig, FDP-Fraktionsvorsitzender im Neusser Rat.

„20.000 qm Wohnraum für 200 Wohneinheiten in 2 Jahren“ lautet dabei die Formel, mit der die FDP dem Neusser Wohnungsmarkt neue Impulse geben möchte. Ein entsprechender Antrag zur Unterstützung dieser Initiative wird dazu in die politischen Gremien eingebracht. 

 

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