Neuss: FDP – Mit Erbbaurechten der Wohnungsnot begegnen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – FDP Neuss – Weiter stei­gende Bodenpreise sowie ste­tig wach­sen­der Pro-​Kopf-​Wohnraumbedarf füh­ren zu erheb­li­chen Belastungen beim Erwerb einer Immobilie. 

Wohnbauflächen und damit Wohnraum für „Normalverdiener“, der von die­sen auch in abseh­ba­rer Zeit abge­zahlt wer­den kann, steht so gut wie nicht mehr zur Verfügung. Die Großstädte aber auch die, die sich, wie Neuss, in deren „Speckgürtel“ befin­den, ste­hen vor gro­ßen Herausforderungen.

Die Stadt Neuss muss genau hier tätig wer­den“ sagt FDP-​Vize Gerd Schorn, „denn die enor­men Kosten für Grund und Boden sind für eine fami­li­en­freund­li­che Stadt, wie Neuss, kaum akzep­ta­bel. Eine mach­bare Lösung könnte die Vergabe von Baugrundstücken im Rahmen von Erbbaurechtsverträgen an Neusser Bürgerinnen und Bürger sein.“

Der Neusser FDP-​Chef Fielenbach: „Sieht man die Vergabe von Erbbaurechtsverträgen zudem für junge Familien mit Kindern bzw. för­de­rungs­wür­di­gen Einkommensschichten vor, kann sozial, städ­te­bau­lich und fami­li­en­freund­lich gesteu­ert wer­den. Das Wohnraumangebot wird damit der nach sozia­len Gesichtspunkten gewünsch­ten Nachfrage zugeführt.“

Verbindet man last but not least die Vergabe auch mit umwelt­po­li­ti­schen Bauvorgaben, kann ein aus­ge­wo­ge­nes „Bürgerwohnen“ und Miteinander“ ent­ste­hen, das der Stadt lang­fris­tig „gut tut“, erklärt Manfred Bodewig, FDP-​Fraktionsvorsitzender im Neusser Rat.

20.000 qm Wohnraum für 200 Wohneinheiten in 2 Jahren“ lau­tet dabei die Formel, mit der die FDP dem Neusser Wohnungsmarkt neue Impulse geben möchte. Ein ent­spre­chen­der Antrag zur Unterstützung die­ser Initiative wird dazu in die poli­ti­schen Gremien eingebracht. 

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