Meerbusch: Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus – Vorsicht vor Betrügern

Meerbusch (ots) - Am späten Sonntagabend (18.11.) erreichten die Polizei im Rhein-Kreis Neuss Hinweise auf offenbar betrügerische Anrufe, bei denen sich Unbekannte als Polizeibeamte ausgaben.

Einen solchen Anruf erhielten gleich mehrere Anwohner im Meerbuscher Stadtgebiet. Am anderen Ende der Leitung behauptete eine männliche Stimme, von der Kriminalpolizei zu sein. Auf einer Notiz festgenommener Wohnungseinbrecher habe man die Anschrift der Angerufenen gefunden. Im Verlauf des Gesprächs fragten die "falschen Polizisten" ihre älteren Opfer nach Wertgegenständen und Bargeld in der Wohnung.

Die Angerufenen erkannten rechtzeitig die kriminellen Absichten, beendeten die Gespräche und verständigten die "richtige" Polizei. Es kam in den vorliegenden Fällen nicht zu einer weiteren Kontaktaufnahme, so dass auch kein Schaden entstand.

Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Üblicherweise bietet der falsche Kripobeamte im Weiteren an, die Wertgegenstände sicher bei der Polizei zu verwahren. Dafür würde ein Kollege vorbeikommen und diese abholen.

Tipps der "echten Polizei", um nicht Opfer von Betrügern zu werden: Geben Sie keine persönlichen Daten heraus. Beenden Sie das Gespräch - legen Sie auf. Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder drängen. Notieren Sie - wenn möglich - Uhrzeit des Anrufes, den Namen des angeblichen Polizisten und die Telefonnummer. Informieren Sie anschließend die Polizei (02131-3000 oder Notruf 110).

Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird sich niemals am Telefon nach Wertgegenständen und schon gar nicht nach deren Aufbewahrungsort erkundigen.

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