Meerbusch: Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus – Vorsicht vor Betrügern

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch (ots) – Am spä­ten Sonntagabend (18.11.) erreich­ten die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss Hinweise auf offen­bar betrü­ge­ri­sche Anrufe, bei denen sich Unbekannte als Polizeibeamte ausgaben.

Einen sol­chen Anruf erhiel­ten gleich meh­rere Anwohner im Meerbuscher Stadtgebiet. Am ande­ren Ende der Leitung behaup­tete eine männ­li­che Stimme, von der Kriminalpolizei zu sein. Auf einer Notiz fest­ge­nom­me­ner Wohnungseinbrecher habe man die Anschrift der Angerufenen gefun­den. Im Verlauf des Gesprächs frag­ten die „fal­schen Polizisten” ihre älte­ren Opfer nach Wertgegenständen und Bargeld in der Wohnung.

Die Angerufenen erkann­ten recht­zei­tig die kri­mi­nel­len Absichten, been­de­ten die Gespräche und ver­stän­dig­ten die „rich­tige” Polizei. Es kam in den vor­lie­gen­den Fällen nicht zu einer wei­te­ren Kontaktaufnahme, so dass auch kein Schaden entstand.

Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Üblicherweise bie­tet der fal­sche Kripobeamte im Weiteren an, die Wertgegenstände sicher bei der Polizei zu ver­wah­ren. Dafür würde ein Kollege vor­bei­kom­men und diese abholen.

Tipps der „ech­ten Polizei”, um nicht Opfer von Betrügern zu wer­den: Geben Sie keine per­sön­li­chen Daten her­aus. Beenden Sie das Gespräch – legen Sie auf. Lassen Sie sich nicht ein­schüch­tern oder drän­gen. Notieren Sie – wenn mög­lich – Uhrzeit des Anrufes, den Namen des angeb­li­chen Polizisten und die Telefonnummer. Informieren Sie anschlie­ßend die Polizei (02131–3000 oder Notruf 110).

Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird sich nie­mals am Telefon nach Wertgegenständen und schon gar nicht nach deren Aufbewahrungsort erkundigen.

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