Rhein-​Kreis Neuss: U3-​Betreuung: Neues Handbuch mit Tipps für den Alltag in Kindertagesstätten

Rhein-​Kreis Neuss – Kreisgesundheitsamt und Kreisjugendamt haben jetzt ein Handbuch mit Qualitätskriterien in der Betreuung von Kindern unter drei Jahren erstellt.

In Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein ist ein 120-​seitiges Werk ent­stan­den, das Erzieherinnen und Erziehern Empfehlungen für den Alltag gibt. Rund 90 Interessierte aus Kindertagesstätten sowie von Fachberatungsstellen, aus Verwaltung und Politik waren bei der Präsentation des Handbuchs im Kreishaus Grevenbroich dabei.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke betonte in sei­ner Eröffnungsrede: „Für uns geht es nicht nur die Infrastruktur in Form von genü­gend Betreuungsplätzen, son­dern auch um gute päd­ago­gi­sche und betreue­ri­sche Arbeit.“ Neben einer Vielzahl von Fortbildungsangeboten unter­stützt der Rhein-​Kreis Neuss mit Gesundheitsförderungsprogrammen wie „auf­ge­weckt“ und „fit­netz“ bereits seit vie­len Jahren päd­ago­gi­sche Fachkräfte. Nicht nur Mitarbeiter des Rhein-​Kreises Neuss saßen in der Arbeitsgruppe – auch Leiterinnen von Kindertagesstätten und Vertreter eines Trägers beschäf­tig­ten sich mit dem Thema „Qualitätskriterien in der U3-​Betreuung“.

Prof. Dr. Christina Jasmund und die Pädagogin Vanessa Hauser von der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Sozialwesen, tru­gen mit zu einem wis­sen­schaft­lich abge­si­cher­ten Ergebnis bei. In ihrer Präsentation hob Christina Jasmund her­vor: „Den päd­ago­gi­schen Fachkräften kommt die Aufgabe zu, Rahmenbedingungen zu schaf­fen, um jedem Kind – unab­hän­gig von Alter und Entwicklungsstand – Partizipation an den Aktivitäten in einer Kindertagesstätte zu ermög­li­chen.“

Das neue Handbuch soll Arbeits- und Orientierungshilfe für die Mitarbeiter in den Kindertageseinrichtungen sein. Behandelt wer­den Themen, die den Alltag in den Betreuungseinrichtungen nach­hal­tig bestim­men. Das Buch ist erhält­lich bei Katharina Czudaj vom Kreisgesundheitsamt (Tel. 02181 601‑5402) sowie bei Andrea Kilian vom Kreisjugendamt (Tel. 02161 6104–5121).

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