Neuss/​Meerbusch: Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus – Vorsicht vor Betrügern

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Meerbusch (ots) – Am Donnerstagvormittag (15.11.) erreich­ten die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss Hinweise auf offen­bar betrü­ge­ri­sche Anrufe, bei denen sich bis­lang unbe­kannte Personen als Polizeibeamte ausgaben. 

Einen sol­chen Anruf erhiel­ten gleich meh­rere Bewohner aus dem Neusser Norden und Meerbusch. Am ande­ren Ende der Leitung behaup­tete ein Mann, von der Kriminalpolizei zu sein. Man habe Hinweise auf eine Einbrecherbande, die im Bereich des Wohnviertels unter­wegs sein soll.

Der Unbekannte riet den zumeist älte­ren Bürgerinnen und Bürger, Fenster und Türen zu schlie­ßen. Gleichzeitig erkun­digte sich der „fal­sche Polizist” gezielt nach Wertsachen und ver­suchte in einem Fall, einem der Angerufenen meh­rere tau­send Euro zu ent­lo­cken. Auf dem Weg zur Bank schöpfte das ver­meint­li­che Opfer Verdacht und infor­mierte noch recht­zei­tig die Polizei.

Es kam im vor­lie­gen­den Fall nicht zu einer wei­te­ren Kontaktaufnahme, so dass auch kein Schaden ent­stand. Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Üblicherweise bie­tet der fal­sche Kripobeamte im Weiteren an, die Wertgegenstände oder das Bargeld sicher bei der Polizei zu ver­wah­ren. Dafür würde ein Kollege vor­bei­kom­men und die­ses abholen.

Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird sich nie­mals am Telefon nach Wertgegenständen und schon gar nicht nach deren Aufbewahrungsort erkundigen.

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