Rommerskirchen: Steuern und Gebühren blei­ben kon­stant – Doppelhaushalt angekündigt

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Mit einer guten Nachricht konnte die Verwaltung die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses bei der letz­ten Sitzung überraschen. 

Bei der tra­di­tio­nel­len Vorberatung der Steuern und Gebühren für das kom­mende Jahr, die in der nächs­ten Ratssitzung vom Gemeinderat im Rahmen der Haushaltseinbringung beschlos­sen wer­den, konnte durch­weg ver­mel­det wer­den: es ste­hen keine Erhöhungen an.

Dies betrifft fol­gende Gebühren und Steuern: Abwasser, Abfallentsorgung, Friedhof, Grundsteuer und Gewerbesteuer.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Das ist eine gute Nachricht für alle Rommerskirchenerinnen und Rommerskirchener. Ich bin glück­lich, aber auch stolz auf die gute Arbeit der Verwaltung. Sie zeigt: das Rathaus geht gut mit dem ihm anver­trau­ten Geld der Bürgerinnen und Bürger um – und das trotz hoher Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unse­rer Gemeinde.”

Zugleich kün­digte Mertens an, für die Jahre 2019 und 2020 einen aus­ge­gli­che­nen Doppelhaushalt ein­zu­brin­gen. Mertens: „Wir fol­gen damit dem Beispiel des Rhein-​Kreises Neuss, unse­rer Nachbarstadt Dormagen und ande­ren Kommunen, die mit einem Doppelhaushalt gute Erfahrungen gemacht haben.”

Ausschlaggebend für den Doppel-​Haushalt ist eine erheb­li­che Einsparung an Zeit und Ressourcen, die unter ande­rem für die Abarbeitung der letz­ten noch feh­len­den Jahresabschlüsse genutzt wer­den sol­len. Auch der Bund der Steuerzahler hat mehr­fach die Vorteile eines Doppelhaushalts her­vor­ge­ho­ben. Mertens: „Mit dem Doppelhaushalt legen sich Rat und Verwaltung län­ger­fris­tig fest, etwa bei den Bauinvestitionen, Personalentscheidungen oder Schuldenabbau. Die Verwaltungsarbeit wird produktiver.”

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