Rhein-​Kreis Neuss: Kreis über­reicht Zuschüsse in Höhe von vier Millionen Euro an Wohlfahrtsverbände

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Mit mehr als 4 Millionen Euro unter­stützt der Rhein-​Kreis Neuss in die­sem Jahr wie­der die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege. 

Kreisdirektor Dirk Brügge über­gab die Bewilligungsbescheide jetzt an die Vertreter der Verbände und Organisationen im Kreishaus Grevenbroich. Für Dirk Brügge, der auch Sozialdezernent ist, sind die Kreismittel gut angelegt:

Die ein­zel­nen Vereine und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtsverbände leis­ten eine her­vor­ra­gende Arbeit, die vie­len hilfs­be­dürf­ti­gen Menschen in unse­ren Städten und Gemeinden zu Gute kom­men“. Durch die jähr­li­chen Zuwendungen des Rhein-​Kreises Neuss erhiel­ten die Einrichtungen Planungssicherheit für die Zukunft.

Dabei hob Brügge den Subsidaritätsgedanken her­vor: „Wir ermög­li­chen durch diese finan­zi­elle Unterstützung eine bür­ger­nahe und ziel­ori­en­tierte Hilfe im sozia­len Bereich.“

Der Kreistag hatte bereits im März die Freigabe der Mittel beschlos­sen. Aufgrund der stei­gen­den Personalkosten wurde der Personalkostenanteil um drei Prozent erhöht. Im September hat­ten die Mitglieder des Sozial- und Gesundheitsausschusses eine Übersicht dar­über erhal­ten, wel­che Aktivitäten der ins­ge­samt 26 Wohlfahrtseinrichtungen geför­dert wurden.

Bei der Übergabe der Bescheide waren 19 Vertreter von Verbänden und Organisationen aus dem Kreis ver­tre­ten. Das Geld ist für eine Vielzahl sozia­ler Aufgaben bestimmt. So reicht die Bandbreite der geför­der­ten Organisationen von der Ökumenischen Telefonseelsorge über die ambu­lan­ten Hospizbewegungen in den Kommunen bis hin zu den Kreisverbänden des Deutschen Roten Kreuzes in Neuss und Grevenbroich.

Zuwendungen erhal­ten u.a. auch der Caritasverband für die Beratungsdienste für Senioren, die Diakonischen Werke in Neuss und Grevenbroich für die Suchtberatungs- und Schuldnerberatungsstelle, die Arbeiterwohlfahrt in Neuss für die beruf­li­che Integration von benach­tei­lig­ten Menschen unter 25 Jahren, der Paritätische Wohlfahrtsverband in Neuss, der Sozialdienst Katholischer Frauen für das Frauenhaus in Neuss und der Sozialdienst Katholischer Männer für die Allgemeine Sozialarbeit.

Die Beratungsdienstleistungen ste­hen allen Bürgern, unab­hän­gig vom Bezug von Sozialleistungen, zum größ­ten Teil kos­ten­los zur Verfügung. Insbesondere die Beratung zu Hilfen im Alter wird dabei vor Ort durch Hausbesuche angeboten.

Kreisdirektor Dirk Brügge (7.v.r.) und Kreissozialamtsleiter Siegfried Henkel (r.) über­ga­ben die Bewilligungsbescheide an die Verbände im Kreis. Foto: A. Baum /​Rhein-​Kreis Neuss
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