Dormagen: Sanierung der Tiefgarage in Zons – Parken nicht mehr kos­ten­los und teurer?

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Zons – Die im August begon­nene Sanierung der Tiefgarage, an der Grünwaldstraße, in Zons wird deut­lich auf­wän­di­ger als ursprüng­lich geplant. Im Zuge der umfas­sen­den Sanierungsarbeiten zeig­ten sich erheb­li­che Schäden der Außenmauer. 

Durch die Fugen der Tiefgaragendecke tritt Feuchtigkeit ein. Die Decke selbst weist Risse auf. Auch die Entwässerungssysteme der Decke und der Rampe funk­tio­nie­ren nicht, die Leitungen sind ent­we­der deso­lat oder kom­plett ver­stopft. Wann die Tiefgarage wie­der­eröff­net wer­den kann, ist der­zeit noch nicht absehbar. 

Diese Situation ist natür­lich nicht zufrie­den­stel­lend“, sagt Klaus Schmitz, Geschäftsführer der Stadtbad- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD), die Eigentümerin der Tiefgarage ist. „Dennoch bitte ich die Betroffenen um Verständnis. Bei einem 50 Jahre alten Bauwerk ist es immer mög­lich, dass sich gewisse Schäden erst im Bauprozess zei­gen. Genau das ist hier lei­der gesche­hen“, so Schmitz wei­ter. Der SVGD-​Geschäftsführer wirbt dafür, die Schäden jetzt fach­ge­recht und schnellst­mög­lich besei­ti­gen zu lassen.

Da das Bauwerk vor Frost geschützt wer­den muss, ist es zwin­gend erfor­der­lich, dass die außen­lie­gen­den Bauteile umge­hend saniert wer­den. In einem zwei­ten Bauabschnitt soll dann inner­halb der nächs­ten zwei Jahre die Sanierung der Stützen und Wände fol­gen, um die Standsicherheit des Bauwerks nach­hal­tig wie­der­her­zu­stel­len. Die Gesamtkosten inklu­sive der Wiederherstellung der ober­ir­di­schen Parkplätze lie­gen bei rund zwei Millionen Euro.

Damit kön­nen wir die Tiefgarage für die nächs­ten 40 Jahre ertüch­ti­gen“, erklärt Schmitz. Die Wichtigkeit der Tiefgarage sei für die Bewohner der Zollfeste nicht zu unter­schät­zen: „Die 64 Stellplätze waren in den letz­ten Jahren fast immer zu ein­hun­dert Prozent belegt.“

Zur Refinanzierung zumin­dest eines Teils der Investitionen schlägt die SVGD vor, die Einstellentgelte von der­zeit 39 Euro zu erhö­hen und die ober­ir­di­schen Parkplätze zu bewirtschaften.

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