Neuss: Pferd durch­ge­gan­gen – Polizistin beweist sich als Pferdeflüsterin

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Am frü­hen Dienstagabend (23.10.) erhiel­ten Beamte der Neusser Polizeiwache einen Einsatz der etwas ande­ren Art. Über die Einsatzleitstelle wurde ein ent­wi­che­nes Pferd gemel­det, das gerade über die Stresemannallee in Richtung Hammer Landstraße galoppiere. 

Um Gefahren für Tier und andere Verkehrsteilnehmer abzu­wen­den, rück­ten gleich meh­rere Streifenwagen zum Einsatzort aus. Bei Eintreffen der Beamten lief das Pferd die Langemarckstraße ent­lang. Durch koor­di­nier­tes Vorgehen der Polizisten gelang es zunächst, den Bewegungsradius des Zossen ein­zu­gren­zen. Durch Vorrücken der ein­zel­nen Streifenwagen konnte das Pferd in Richtung Schanzenstraße gelotst werden.

Auf dem dor­ti­gen Parkplatz beru­higte sich der Gaul merk­lich und dros­selte sei­nen Gang. Durch beherz­tes Eingreifen einer pfer­de­er­fah­re­nen Polizistin konnte das „Fluchttier” gestoppt und unter Kontrolle gebracht wer­den. Die Besitzer zeig­ten sich bei ihrem Eintreffen sehr erleich­tert, dass es weder zu Personen- noch zu Sachschaden gekom­men war. Sie bedank­ten sich bei den ein­ge­setz­ten Beamten für ihr pro­fes­sio­nel­les Handeln.

Es stellte sich her­aus, dass das Pferd zuvor auf der Rennbahn von sei­nem Jockey in die Startbox gebracht wer­den sollte, als es plötz­lich erschrak und die Flucht ergriff.

Das Foto zeigt eine Polizistin, die das Pferd zäh­men konnte. Foto: Polizei
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