Jüchen: Enkeltrick schei­tert bei auf­merk­sa­men Senior

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen (ots) – Am Dienstagnachmittag (23.10.), gegen 14:00 Uhr, erhielt ein 83-​jähriger Jüchener einen Telefonanruf sei­nes angeb­li­chen Enkels. Dieser bat um Bargeld, weil er sich ein Auto zule­gen wolle.

Im Laufe des wei­te­ren Nachmittags sollte das Geld dann abge­holt wer­den. Nach dem Gespräch wurde der Senior miss­trau­isch und kon­tak­tierte seine Tochter. Über diese konnte klar­ge­stellt wer­den, dass der rich­tige Enkel nicht bei sei­nem Opa ange­ru­fen hatte. Es kam zu kei­nem wei­te­ren Kontakt zwi­schen dem Betrüger und dem älte­ren Herrn.

Die Kripo hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men. Obwohl die Täter immer öfter auf auf­ge­klärte Bürgerinnen und Bürger tref­fen, ver­zeich­net die Polizei wei­ter­hin Betrugsversuche die­ser Art. Deshalb ist es wich­tig, auch zukünf­tig miss­trau­isch zu sein, wenn ein ver­meint­li­cher Verwandter am Telefon um Geld bit­tet. Allenfalls ein Rückruf über eine ver­traute, (das heißt alt­be­kannte) Nummer kann Sicherheit dar­über ver­schaf­fen, ob es sich bei dem Anrufer tat­säch­lich um ein Familienmitglied handelt.

Den Trickbetrügern kann nur wirk­sam begeg­net wer­den, wenn poten­ti­elle Opfer die „Masche” ken­nen und wis­sen, wie sie sich im Fall eines sol­chen Anrufes ver­hal­ten sol­len. Es ist ent­schei­dend, nicht auf die Forderungen ein­zu­ge­hen und unmit­tel­bar im Anschluss an das Gespräch die Polizei zu verständigen.

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