Grundstücksvergabe in Rommerskirchen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Rommerskirchen gehört zu den belieb­tes­ten Wohnorten der Region. In kom­for­ta­bler Nähe zu den Metropolen Köln und Düsseldorf, gut ange­bun­den an den Bahnverkehr, ent­de­cken immer mehr Menschen die­sen lebens­wer­ten und fami­li­en­freund­li­chen Standort.

Die Gemeinde wächst ste­tig, es ent­ste­hen Arbeitsplätze, neue Gewerbeflächen und Wohngebiete. Von Jahr zu Jahr stei­gert sich erfreu­li­cher­weise auch das Interesse an neu erschlos­se­nen Baugrundstücken. Die Gemeinde bemüht sich, der gro­ßen Anfrage gerecht zu wer­den, ach­tet aber auch auf ein gesun­des Wachstum, das sich in die bestehen­den Ortschaften eingliedert.

Vergabeverfahren für Baugrundstücke In Kürze steht wie­der ein Verkauf von Baugrundstücken an. Im Baugebiet „Gillbachstraße II“ wer­den ab dem 30. Oktober 2018 zehn Grundstücke veräußert.

Ein guter Anlass auf das Verfahren ein­mal genauer einzugehen:

Um einem Preiskampf in Form von Bieterverfahren ent­ge­gen­zu­wir­ken wer­den Festpreise gesetzt. Zudem gibt es einen Stichtag, an dem Grundstücke ver­kauft wer­den. Hierbei spielt der Liegenschaftsausschuss der Gemeinde, das maß­geb­li­che Gremium für alle Fragen um Grundstücksvergaben, eine ent­schei­dende Rolle. Der Ausschuss legt die Verkaufspreise fest und ent­wi­ckelt die für alle gül­ti­gen „Vergabegrundsätze”.

So ist es auch beim Baugebiet „Gillbachstraße II“ gesche­hen, wo bei­spiels­weise drei Grundstücke in die­sem Baugebiet aus Liegenschaftsangelegenheiten nicht in das Verkaufsverfahren gehen. „Es ist bei der Entwicklung von Baugebieten üblich, dass aus ver­schie­de­nen Gründen nicht alle Grundstücke in den Verkauf gehen. Auf Grund der gro­ßen Beliebtheit von Baugrundstücken kommt es z. B. häu­fig vor, dass die ursprüng­li­chen Landeigentümer auf Geldzahlungen ver­zich­ten und dafür mit einer Teilmenge des ursprüng­li­chen Grundstücks in Bauland ent­schä­digt wer­den“, erläu­tert Maria Klasen aus dem Fachbereich für Planung und Gemeindeentwicklung.

Zuletzt im September 2018 hatte der Rat der Gemeinde Rommerskirchen eine Beschlussempfehlung des Liegenschaftsausschusses zur Grundstücksvergabe bestätigt.

Zwei Termine für den „Stichtag“

Das „Stichtagsverfahren“ setzt nun zwei Verkaufstermine für „Gillbachstraße II“ fest. Der erste Stichtag am 30.10.2018 rich­tet sich an alle Rommerskirchener, der zweite, eine Woche spä­ter, an alle ande­ren Bewerber. Als Rommerskirchener gilt jeder, der sei­nen Wohnsitz in Rommerskirchen hat oder nach Rommerkirchen zurück­keh­ren möchte.

Dabei ist fol­gen­des zu beach­ten: Wer nach dem 27.9.2018 nach Rommerskirchen gezo­gen ist, muss min­des­tens zwei Jahre war­ten, um als Rommerskirchener zu gel­ten und kann sich ab dem 27.9.2020 für einen ers­ten Vergabetermin mel­den. Grund für diese Änderung ist der wie­der­holte Missbrauch, in Form von Scheinumzügen, dem man hier ent­ge­gen­wir­ken möchte. Für alle, die bereits vor dem 27.9.2018 ihren Wohnsitz in Rommerskirchen gemel­det hat­ten, gilt diese Regelung nicht.

Ziel der Gemeinde ist es ein für alle ver­träg­li­ches Verfahren zu eta­blie­ren. Bürgermeister Dr. Martin Mertens: „Wir wol­len die größt­mög­li­che Transparenz bei der Grundstücksvergabe. Im Internet unter www​.rom​mers​kir​chen​.de fin­den poten­ti­elle Bewerber alle erfor­der­li­chen Informationen. Zudem ist unser Fachbereich für Planung, Gemeindeentwicklung und Mobilität stets Ansprechpartner.”

Weitere Grundstücke gehen 2019 in den Verkauf

Bürgermeister Dr. Mertens liegt die Schaffung von neuem Wohnraum sehr am Herzen und küm­mert sich per­sön­lich darum, dass mög­lichst schnell wei­tere Wohngebiete aus­ge­wie­sen wer­den kön­nen. Wer die­ses Mal leer aus­geht, kann daher auf wei­tere Möglichkeiten hof­fen, bald ein Baugrundstück zu erwer­ben. So ist aller Voraussicht nach damit zu rech­nen, dass schon in der ers­ten Jahreshälfte 2019 das Baugebiet „Deelen Mitte“ in den Verkauf geht und auch die Pläne für eine Bebauung im Bahnhofsviertel sind schon weit fort­ge­schrit­ten. Hier ist mit einem Abriss der Gebäude im Frühjahr 2019 zu rech­nen und anschlie­ßend mit einem zügi­gen Neubau.

Auch das Land NRW hat Rommerskirchens Wachstumsmöglichkeiten und stra­te­gisch güns­tige Lage erkannt und sieht das Potential, hier einen wich­ti­gen Beitrag zur Schaffung von Wohnraum im Rheinland zu leis­ten. Erst kürz­lich wurde im Rathaus mit der Entwicklungsgesellschaft NRW.Urban ein Vertrag geschlos­sen, um die Entwicklung eines acht Hektar gro­ßen Areals in Rommerskirchen Gill zu ermög­li­chen auf dem auch ein brei­tes Angebot an Wohnraum geschaf­fen wer­den wird.

Bei Rückfragen kön­nen sich Bürgerinnen und Bürgern auch immer an das Büro des Bürgermeisters wen­den: Tel. 02183- 800 20.

(318 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)