Polizei und Rheinbahn gelingt gemein­sa­mer Schlag gegen Ticketfälscher – „Werkstatt” in Neuss

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Meerbusch – Der Polizei und der Rheinbahn ist es Ende der letz­ten Woche gemein­sam gelun­gen, einen Hehler, der auf Online-​Verkaufsplattformen gefälschte Tickets ange­bo­ten hat, ding­fest zu machen. 

Durch ihn kam die Polizei sogar der dahin­ter ste­cken­den „Fälscherwerkstatt“ auf die Spur. Alles begann vor über einem Jahr, als der Revision der Rheinbahn ein Monatsticket auf­fiel, das zu einem güns­ti­gen Preis in den sozia­len Netzwerken ange­bo­ten wurde – für die Experten war es auf den ers­ten Blick als gefälscht zu erkennen.

Nach umfang­rei­chen Recherchen und wei­te­ren Angeboten in ande­ren Plattformen wandte die Rheinbahn sich an die Polizei. Am Donnerstagabend, 11. Oktober, kam es dann mit Hilfe des Kriminalkommissariats 34 bei einem fin­gier­ten Kauf an einer Tankstelle zu einer Übergabe eines gefälsch­ten Tickets und der vor­läu­fi­gen Festnahme eines 31-​jährigen Düsseldorfers.

In sei­ner Wohnung an der Oberrather Straße (Düsseldorf) fand die Polizei bei einer Durchsuchung nur wenige wei­tere Tickets – die „Fälscherwerkstatt“ musste sich dem­nach woan­ders befin­den. Hinweise des bereits ein­schlä­gig vor­be­straf­ten Mannes führ­ten die Beamten zu einer Wohnung in Neuss. Hier wurde umfang­rei­ches Equipment sicher­ge­stellt, das der Mieter zum Fälschen von Tickets benutzt hatte.

Der 33-​Jährige war selbst nicht vor Ort, konnte aber iden­ti­fi­ziert wer­den. Auch er ist schon mehr­fach poli­zei­lich in Erscheinung getre­ten. In wel­chem Umfang die Männer mit den Falsifikaten Handel getrie­ben haben und wel­che Absatzwege sie neben den Online-​Plattformen noch benutzt haben, ist der­zeit Bestandteil der Ermittlungen.

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