Klartext​.NRW: Heike Troles emp­fängt den Grevenbroicher Integrationsrat im Landtag

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Wie sieht eine gelun­gene Integration aus, wo fängt sie an, wo hört sie auf, wer muss mit­ma­chen – der Fragenkatalog zum Thema Integration ist umfas­send und bei einem Treffen nicht erschöp­fend zu beantworten. 

Einige die­ser Fragen haben die Mitglieder des Integrationsrates aus Grevenbroich trotz­dem mit ihrer zustän­di­gen Landtagsabgeordneten Heike Troles und der eigens für sie ein­ge­la­de­nen Staatssekretärin Serap Güler diskutiert.

Die Staatssekretärin stellte zunächst anschau­lich die Widersprüchlichkeit des Themas dar: einer­seits kön­nen wir nicht alle Menschen, die nach Deutschland kom­men hier behei­ma­ten, ande­rer­seits sehen wir deren nach­voll­zieh­bare Gründe und die Not, die sie auf den lan­gen Weg zu uns schickt.

Daher ist es wich­tig, dass wir für Deutschland klare Regeln der Einwanderung haben und diese in die Welt kom­mu­ni­zie­ren.“ sagte Heike Troles.

Gleichzeitig müs­sen wir die Integration in der öffent­li­chen Wahrnehmung als das dar­stel­len, was wir in unse­rem Alltag per­sön­lich erle­ben: das gute Miteinander von Nachbarn, Freunden, Mitschülern, Geschäftspartnern, die sich ein siche­res und gutes Leben in unse­rer Heimat auf­bauen und es bewusst leben. „Diese posi­tive Sichtweise und deren Darstellung muss die popu­lis­tisch geschürte Angst end­lich ablö­sen“- bekräf­tigte Serap Güler.

Daher wird in nächs­ter Zukunft eine Kampagne des Integrationsministeriums in den Medien erschei­nen, um die bereits opti­mal voll­zo­gene Integration von pro­mi­nen­ten und nicht pro­mi­nen­ten Bürgern aus NRW aufzuzeigen. 

Ob es einen staat­li­chen Leitfadens der Integration bedarf, konnte bei die­sem Zusammentreffen nicht geklärt wer­den. „Diese Frage könnte doch eine gute Diskussionsbasis für das nächste Treffen des Integrationsrat Grevenbroich sein“ – regte die Staatssekretärin Güler abschlie­ßend an.

Zuvor hat­ten die Grevenbroicher Besucher die ange­regte Debatte der Abgeordneten im Plenarsaal von der Besuchertribüne mit­ver­folgt. Das Gesetz zur Änderung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes stand auf der Tagesordnung des Landtags und flan­kierte somit opti­mal das anre­gende Treffen im Landtag.

Landtagsabgeordneten Heike Troles, Staatssekretärin Serap Güler und der Grevenbroicher Integrationsrat. Foto: Troles
(143 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)