Kaarst: Bürgerinitiative „Kein Doppelkonverter in Kaarst und Neuss“ – Konverterstandort noch offen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Folgende Mitteilung erreichte die Radaktion, mit der Bitte diese zu ver­öf­fent­li­chen. Dieser Bitte wird gerne entsprochen. 

Auch andere Standorte als Osterath und die Dreiecksfläche kön­nen noch in Betracht kom­men. In Öffentlichkeit und Politik wächst die Sorge, dass die Bundesnetzagentur mit der Beschränkung des Untersuchungsrahmens im Bundesfachplanungsverfahren auf Osterath und die Dreiecksfläche eine Vorentscheidung über den künf­ti­gen Konverterstandort getrof­fen hat. Wir haben uns des­halb mit der Forderung an die Bundesnetzagentur gewandt, den Untersuchungsrahmen zu erweitern.

Es wäre fatal, wenn der Konverter auf der als Osterath bezeich­ne­ten Fläche, die an die Landstraße zwi­schen Kaarst und Osterath grenzt, oder auf der Dreiecksfläche errich­tet würde. Beide Flächen lie­gen viel zu dicht an der Wohnbebauung und sind die letz­ten Freiräume, über die unser dicht besie­delte Gebiet ver­fügt. Der Konverter muss weitab von jeder Wohnbebauung im Braunkohlerevier errich­tet werden.

Die Bundesnetzagentur hat uns dazu mit­ge­teilt, dass eine Erweiterung des sei­ner­zeit erlas­se­nen Untersuchungsrahmens zum der­zei­ti­gen Verfahrenszeitpunkt bereits rein for­mal nicht mög­lich ist, da die Vorhabenträgerin die auf­grund die­ses Untersuchungsrahmens zu erstel­len­den Unterlagen nach § 8 NABEG (Netzausbaubeschleunigungsgesetz) zwi­schen­zeit­lich vor­ge­legt hat. Diese Unterlagen wer­den von der Bundesnetzagentur zur Zeit geprüft.

Damit aber, so heißt es wei­ter, ist das Bundesfachplanungsverfahren aber noch nicht zu Ende. Der nächste Verfahrensschritt ist dann die Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 9 NABEG. Im Rahmen die­ses Verfahrensschrittes hat die Bundesnetzagentur auch zu prü­fen, ob auf­grund neue­rer Erkenntnisse andere oder ergän­zende Unterlagen vor­zu­le­gen sind, weil sich die zugrunde lie­gende Sach- und Rechtslage dann ggf. anders dar­stellt als bei der Festlegung des Untersuchungsrahmens ange­nom­men wurde. Dies so heißt es wört­lich „könnte sich unter Umständen auch auf die Untersuchung wei­te­rer Optionen für einen poten­zi­ell in Frage kom­men­den Konverterstandort bezie­hen, wenn sich hierzu dann wei­tere Anhaltspunkte – bei­spiels­weise durch ent­spre­chende Stellungnahmen oder Hinweise – ergeben.“

Alle Bürger, Verwaltung und Politik sind auf­ge­ru­fen sich schon jetzt mit ihrem Protest, mit Stellungnahmen und Eingaben an die Bundesnetzagentur zu wen­den ( info@netzausbau.de ) und die Erweiterung des Untersuchungsrahmens zu for­dern. Wir blei­ben dabei: Der Konverter gehört weder nach Osterath, noch auf die Dreiecksfläche, son­dern in ein Industriegebiet, am bes­ten ins Braunkohlerevier.

Für die Bürgerinitiative „Kein Doppelkonverter in Kaarst und Neuss“, Prof. Dr. Jochen Thiel, Kaarst.

Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich.

(398 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)