Düsseldorf/​Neuss: Vermutlicher „Grabscher” wird durch Bundespolizei iden­ti­fi­ziert

Düsseldorf (ots) - Bereits am 27.09.2018 ereignete sich ein Vorfall beim Ausstieg aus der Straßenbahn S 11 am Flughafen Düsseldorf. Daraufhin kontrollierten Bundespolizisten den Terminalbahnhof verstärkt zur angegebenen Zeit.

Jetzt konnte dank der Bundespolizei die Person identifiziert und die Personalien aufgenommen werden. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 50-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen, der eine Mitarbeiterin des Flughafens beim Ausstieg aus der Straßenbahn an das Gesäß gefasst haben soll.

Der Beschuldigte soll die 48-Jährige aus Neuss bereits seit Wochen immer wieder in der Straßenbahn angestarrt haben, aber am Tattag hat er diese Grenze überschritten. Er habe der Frau unmissverständlich an den Po gefasst, woraufhin diese ihm direkt androhte, dass sie ihn anzeigt. Daraufhin rannte der Beschuldigte aus dem Terminalbahnhof.

Die Frau wendete sich an die Bundespolizei im Flughafen und gab eine Anzeige wegen sexueller Belästigung gegen Unbekannt auf. Zur Aufklärung der Identität des Beschuldigten wurde eine Videoauswertung veranlasst. Nach dem der Mann wieder einmal heute Morgen die gleiche S-Bahn nutzte, alarmierte die Geschädigte die Bundespolizei. Eine Streife postierte sich daraufhin im Terminalbahnhof.

Bei ihrem Ausstieg am Flughafen konnte sie durch ein Handzeichen auf sich aufmerksam machen und den Bundespolizisten den Beschuldigten zeigen. Die Personalien des Beschuldigten wurden aufgenommen. Die Vernehmung des 50-Jährigen steht noch aus. Durch diesen Erfolg konnte nicht nur die Straftat verfolgt werden, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Geschädigten gestärkt werden. "Mir ist heute Morgen ein Stein vom Herzen gefallen" sagte die 48-Jährige dankbar.

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