Düsseldorf/​Neuss: Vermutlicher „Grabscher” wird durch Bundespolizei identifiziert

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf (ots) – Bereits am 27.09.2018 ereig­nete sich ein Vorfall beim Ausstieg aus der Straßenbahn S 11 am Flughafen Düsseldorf. Daraufhin kon­trol­lier­ten Bundespolizisten den Terminalbahnhof ver­stärkt zur ange­ge­be­nen Zeit. 

Jetzt konnte dank der Bundespolizei die Person iden­ti­fi­ziert und die Personalien auf­ge­nom­men wer­den. Bei dem Beschuldigten han­delt es sich um einen 50-​jährigen bul­ga­ri­schen Staatsangehörigen, der eine Mitarbeiterin des Flughafens beim Ausstieg aus der Straßenbahn an das Gesäß gefasst haben soll.

Der Beschuldigte soll die 48-​Jährige aus Neuss bereits seit Wochen immer wie­der in der Straßenbahn ange­starrt haben, aber am Tattag hat er diese Grenze über­schrit­ten. Er habe der Frau unmiss­ver­ständ­lich an den Po gefasst, wor­auf­hin diese ihm direkt androhte, dass sie ihn anzeigt. Daraufhin rannte der Beschuldigte aus dem Terminalbahnhof.

Die Frau wen­dete sich an die Bundespolizei im Flughafen und gab eine Anzeige wegen sexu­el­ler Belästigung gegen Unbekannt auf. Zur Aufklärung der Identität des Beschuldigten wurde eine Videoauswertung ver­an­lasst. Nach dem der Mann wie­der ein­mal heute Morgen die glei­che S‑Bahn nutzte, alar­mierte die Geschädigte die Bundespolizei. Eine Streife pos­tierte sich dar­auf­hin im Terminalbahnhof.

Bei ihrem Ausstieg am Flughafen konnte sie durch ein Handzeichen auf sich auf­merk­sam machen und den Bundespolizisten den Beschuldigten zei­gen. Die Personalien des Beschuldigten wur­den auf­ge­nom­men. Die Vernehmung des 50-​Jährigen steht noch aus. Durch die­sen Erfolg konnte nicht nur die Straftat ver­folgt wer­den, son­dern auch das Sicherheitsgefühl der Geschädigten gestärkt wer­den. „Mir ist heute Morgen ein Stein vom Herzen gefal­len” sagte die 48-​Jährige dankbar.

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