Meerbusch: „Falscher Polizisten”-Trick schei­tert nur knapp

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch /​Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Um Haaresbreite ent­ging eine Seniorin einem gro­ßen finan­zi­el­len Schaden. Am Montagmorgen (8.12.) erhielt die Meerbuscherin den Anruf eines ver­meint­li­chen Herrn Bachs, der vor­gab, Polizist zu sein und davor warnte, Geld auf der Bank zu ver­wah­ren, da es dort unsi­cher sei.

Kurz zuvor hatte ein angeb­li­cher Bankangestellter die Seniorin tele­fo­nisch über eine wie­derum angeb­li­che Online-​Überweisung zu Lasten ihres Kontos infor­miert. Der fal­sche Polizist bestand dar­auf, sie solle sicher­heits­hal­ber ihr Geld von der Bank abho­len und es einem „Beamten” vor dem Geldinstitut übergeben.

Die 80-​Jährige folgte die­sem „Rat” und hob tat­säch­lich eine grö­ßere Geldsumme von ihrem Konto ab. Vor dem Geldinstitut bekam sie aller­dings Zweifel und kon­tak­tierte einen Bekannten. Dieser teilte ihre Bedenken und bewirkte, dass das Geld umge­hend wie­der ein­ge­zahlt wurde. Es kam erst gar nicht zu einem Kontakt mit den mut­maß­li­chen Trickbetrügern.

Das Fachkommissariat der Kripo in Neuss hat die Ermittlungen über­nom­men. Tipps der „ech­ten Polizei”, um nicht Opfer von Betrügern zu werden:

Geben Sie keine per­sön­li­chen Daten her­aus. Beenden Sie das Gespräch – legen Sie auf. Lassen Sie sich nicht ein­schüch­tern oder drän­gen. Notieren Sie – wenn mög­lich – Uhrzeit des Anrufes, den Namen des angeb­li­chen Polizisten und die Telefonnummer. Informieren Sie anschlie­ßend die Polizei (02131–3000 oder Notruf 110).

Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird sich nie­mals am Telefon nach Wertgegenständen und schon gar nicht nach deren Aufbewahrungsort erkundigen.

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