Düsseldorf/​Neuss: Frauen eines Junggesellinnenabschiedes atta­ckie­ren 16-Jährigen

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf, Neuss (ots) – Weil ein Jugendlicher (16) aus Mönchengladbach in den frü­hen Morgenstunden des Sonntags (7. Oktober) eine sechs­köp­fige Gruppe eines Junggesellinnenabschiedes in der S 8 in Richtung Mönchengladbach um etwas Ruhe bat, wurde er von den Frauen (20, 21, 22, 22, 24, 44) bespuckt, belei­digt, geschla­gen und getreten.

Im Zug kam es unter den sechs alko­ho­li­sier­ten Frauen zu einem Streit. Sie gröl­ten und schrien sich an. Als der 16-​jährige Mönchengladbacher die Frauen um ein ruhi­ge­res Verhalten bat, wurde er von der zukünf­ti­gen Braut und deren Mutter mehr­fach außer­or­dent­lich belei­digt. Nach eini­gen Beleidigungen kon­terte der Jugendliche und wurde anschlie­ßend von der gesam­ten Gruppe bespuckt und wei­ter beleidigt.

Als sich ihm Mutter und Tochter bedroh­lich näher­ten, stand er auf und wollte den Bereich ver­las­sen. Sie wedel­ten ihm mit einem Pompon durch sein Gesicht. Er hielt die Hände schüt­zend davor, wor­auf­hin die 44-​Jährige dem jun­gen Mann mit der Faust in das Gesicht schlug. Er ver­suchte sich zur Wehr zu set­zen und der Lage zu ent­kom­men, als plötz­lich die gesamte Gruppe begann ihn mit Schlägen und Tritten zu attackieren.

Im Neusser Bahnhof grif­fen Zeugen ein, ver­brach­ten den Geschädigten sowie die kom­plette Frauengruppe aus der Bahn und infor­mier­ten die Polizei. Die Bundespolizei nahm den Sachverhalt vor Ort auf.

Damit es zu kei­ner wei­te­ren Auseinandersetzung kam, konn­ten Zeugen und Geschädigter wei­ter­rei­sen. Den Frauen des Junggesellinnenabschiedes wurde eine Weiterfahrt vor­erst unter­sagt. Ein Strafverfahren auf­grund der gemein­schaft­lich began­ge­nen gefähr­li­chen Körperverletzung und der Beleidigungen wurde gegen die Frauengruppe eingeleitet.

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