Neuss: SPD: „Gut woh­nen & leben in Neuss“ – Schwerpunkte für die Haushaltsberatungen im Jugend- und Sozialbereich

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – SPD-​Neuss – „Gut woh­nen und leben in Neuss” – mit die­ser Zielsetzung möch­ten wir als SPD Neuss in die dies­jäh­ri­gen Haushaltsberatungen gehen. In den kom­men­den Tagen möch­ten wir über unsere Initiativen in den ein­zel­nen Themenbereichen informieren.

Den Anfang macht heute der Bereich Jugend und Soziales. Die SPD setzt sich ein für eine Abschaffung der Kita-​Gebühren, eine Sanierung des Hauses der Jugend, die Einrichtung wei­te­rer Lotsenpunkte und eine Stärkung der Einrichtung „Sprung“.
 
Eine unse­rer Kernforderungen bleibt die Kita-​Beitragsfreiheit. In den ver­gan­ge­nen Jahren konnte zwar – auch durch unse­ren Einsatz – bereits ein gerech­te­res Kita-​Beitragssystem umge­setzt wer­den, die voll­stän­dige Beitragsfreiheit schei­terte aller­dings ein­mal mehr am Widerstand von CDU und Grüne. Wir mei­nen, bei­trags­freie Kitas sind ein wich­ti­ges Instrument, um Familien finan­zi­ell zu ent­las­ten. „Beitragsfreie Kitas sind für uns unab­ding­bar für eine ver­läss­li­che Bildungskette“, sagt die stell­ver­tre­tende Fraktionsvorsitzende Claudia Föhr.
 
Selbstverständlich haben wir auch einen mög­li­chen Finanzierungsvorschlag gefun­den: „Der Rhein-​Kreis Neuss wird fast 700 Prozent (!) mehr Schlüsselzuweisungen vom Land NRW erhal­ten. Das schafft in Neuss Freiräume für die bei­trags­freie Kita“, erläu­tert unser Fraktionsvorsitzender Arno Jansen. Hinzu kommt das „Gute-​Kita-​Gesetz“. Damit will SPD-​Familienministerin Franziska Giffey die Länder in den nächs­ten Jahren mit 5,5 Mrd. Euro unter­stüt­zen. Das Ziel lau­tet „mehr Qualität, weni­ger Gebühren“. Wir erwar­ten des­halb von der NRW-​Landesregierung, dass die­ses Geld auch wirk­lich kom­plett für die Qualität der Kitas und die Beitragsfreiheit ver­wen­det wird.
 
Als wei­tere Maßnahmen zur Stärkung der sozia­len Großstadt Neuss unter­stützt die SPD-​Fraktion den stadt­wei­ten Ausbau der Lotsenpunkte. Bei den Lotsenpunkten han­delt es sich um Anlaufstellen für ältere Menschen in unse­rer Stadt. Seniorengerechte Angebote sol­len mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und bestehen­den Akteuren in den Stadtteilen auf­ge­baut wer­den, indem bestehende Angebote und Bedarfe erkannt und Ressourcen ermit­telt wer­den. „Wir freuen uns, dass in der letz­ten Sitzung des Sozialausschusses auf unse­ren Druck hin der stadt­weite Ausbau und eine bes­sere finan­zi­elle Ausstattung der Lotsenpunkte auf den Weg gebracht wur­den”, erläu­tert unsere stell­ver­tre­tende Fraktionsvorsitzende Claudia Föhr. 
 
Auch das von der Verwaltung aus­ge­ar­bei­tete „Konzept zur Unterbringung jun­ger Männer“ und ein Ausbau der Stellen für die Einrichtung „Sprung”, die sich eben­falls mit der Betreuung jun­ger Erwachsener beschäf­tigt, fin­det die Unterstützung der SPD-​Fraktion. Neben dem „klas­si­schen“ betreu­ten Wohnen in ambu­lan­ter oder sta­tio­nä­rer Form, bie­tet „Sprung“ den Begleiteten Umgang und eine Sprechstunde an. Zu den wich­tigs­ten Betreuungsinhalten gehö­ren die Findung eige­nen Wohnraums, die schu­li­sche und beruf­li­che Integration und die Vermittlung not­wen­di­ger lebens­prak­ti­scher Kompetenzen.
 
Zu den wei­te­ren Leistungen der Sozial- und Jugendhilfe zählt für uns auch die Sanierung des Hauses der Jugend. Hier möch­ten wir die für die Sanierung und den bar­rie­re­freien Umbau not­wen­di­gen und vom Träger gefor­der­ten 500.000 Euro bereit­stel­len. Darüber hin­aus möch­ten wir die Verwaltung beauf­tra­gen, für die Zeit der Umbauphase gemein­sam mit dem Träger an einer orts­nahe Übergangslösung zu arbei­ten. „Unsere Jugendeinrichtungen leis­ten einen wich­ti­gen Beitrag in der Jugendarbeit und müs­sen fit für die Zukunft gemacht wer­den. So ist es nur eine logi­sche Schlussfolgerung, nach der Sanierung und dem bar­rie­re­freien Umbau auch die halbe Stelle der Inklusionsfachkraft zu ent­fris­ten.“, erläu­tert unser Stadtverordneter Marc Vanderfuhr, der auch stell­ver­tre­ten­der Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ist.

Wir hof­fen, dass CDU und Grüne das ähn­lich sehen – und nicht ins Jahr 2012 zurück­fal­len wo zumin­dest die CDU im Finanzausschuss die Mittel des Haus der Jugend kür­zen wollte”, erin­nert Marc Vanderfuhr.

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