Neuss: Frau durch Bekannten schwer ver­letzt – Verdächtiger dem Haftrichter vor­ge­führt – Untersuchungshaft angeordnet

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Furth (ots) – Am Freitagabend (5.10.), gegen 18:50 Uhr, mel­dete sich eine 29-​jährige Neusserin bei der Rettungsleitstelle und gab an, am Hals ver­letzt zu sein. Unverzüglich bega­ben sich Polizei und Rettungsdienst zur Christian-​Schaurte-​Straße, wo die Frau sich aufhielt.

Noch am Abend konnte ein Verdächtiger fest­ge­nom­men wer­den. Nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand war die 29-​Jährige zuvor in Begleitung eines Freundes nach einem Einkauf zu Fuß auf der Furth unter­wegs als sie auf der Straße auf einen 33-​jährigen Bekannten aus Meerbusch traf. Nach Angaben der Verletzten sei sie von dem 33-​jährigen Meerbuscher ange­grif­fen und mit einem Messer am Hals ver­letzt worden.

Sie sei zur Christian-​Schaurte-​Straße geflüch­tet, wo ein Anwohner auf die Frau auf­merk­sam wurde und Erste Hilfe leis­tete. Sie habe dann selbst den Notruf abge­setzt. Ein Rettungswagen brachte die Neusserin in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nach ers­ten Erkenntnissen nicht.

Am Freitagabend, gegen kurz nach 19 Uhr, konnte die Polizei den Tatverdächtigen in einem Neusser Krankenhaus fest­neh­men. Er war dort auf­grund einer Schnittverletzung an der Hand ambu­lant behan­delt wor­den. Woher seine Verletzung stammt, ist Gegenstand der wei­te­ren Ermittlungen. Der mut­maß­li­che Täter ver­wei­gert die Aussage und lässt sich durch einen Rechtsanwalt vertreten.

Noch am Freitagabend wurde eine Mordkommission unter der Leitung der Polizei in Düsseldorf ein­ge­rich­tet. Nach Einschätzung der bis­her vor­lie­gen­den Informationen wer­tet die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Tat als ver­such­ten Totschlag und gefähr­li­che Körperverletzung.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der poli­zei­be­kannte Tatverdächtige am Samstagmittag (6.10.) einem Richter vor­ge­führt, der einen Untersuchungshaftbefehl erließ.

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