Grevenbroich: Stadtbetriebe: Neuorganisation macht sich bezahlt

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Die Neuorganisation der Beteiligungen der Stadt Grevenbroich und die Betriebsaufnahme der Stadtbetriebe Grevenbroich AöR zum 01.01.2018 waren mit inten­si­ven und kon­tro­ver­sen Diskussionen verbunden.

Jetzt zeigt sich immer deut­li­cher: Unter den Maßgaben einer erhöh­ten Handlungsfähigkeit und einer wirt­schaft­li­chen Verbesserung sind wir den rich­ti­gen Weg gegan­gen“, fast Bürgermeister Klaus Krützen die bis­he­ri­gen Erfahrungen zusammen.

Als ein Beispiel für die erhöhte Handlungsfähigkeit hebt er die Veränderungen im Bereich der Stadtreinigung her­vor. „Bis zum 01.09.2018 wur­den soge­nannte wilde Müllkippen und die Reinigung der Glascontainer-​Standorte von Fremdfirmen in unse­rem Auftrag erle­digt. Jetzt küm­mern sich die Stadtbetriebe selbst darum. Dadurch sind wir fle­xi­bler, kön­nen schnel­ler reagie­ren – und es ist auch noch wirt­schaft­li­cher“, so Krützen.

Der nun dem Verwaltungsrat vor­ge­legte Zwischenbericht zum Wirtschaftsplan 2018 (Stand: 31.08.2018) macht zudem deut­lich, dass auch die wirt­schaft­li­chen Erwartungen erfüllt wer­den. Trotz der Unwägbarkeiten, die mit einem ers­ten Wirtschaftsplan für die Stadtbetriebe ein­her­ge­hen muss­ten, wird das pro­gnos­ti­zierte Jahresergebnis 2018 erreicht. „Es sieht nach einer Punktlandung aus“, so Krützen. „Das ist der Verdienst der enga­gier­ten Kolleginnen und Kollegen, ins­be­son­dere der Geschäftsführung mit Monika Stirken-​Hohmann und Florian Herpel.“

Damit wer­den die Stadtbetriebe der ihnen im Sanierungsplan zuge­spro­che­nen Rolle, einen Beitrag zur Entlastung des städ­ti­schen Haushalts leis­ten zu kön­nen, gerecht. „Schon in 2018 wer­den durch die Neuorganisation rund 1,9 Mio. Euro als Konsolidierungsbeitrag geho­ben. Der größte Teil davon, etwa 1,2 Mio. Euro, sind Einsparungen bei der Umsatzsteuer durch die neue Organisationsform. Die alte, gewach­sene Struktur musste auf­ge­bro­chen und neue, zeit­ge­mäße Organisationsformen gefun­den wer­den. Diesen Weg sind wir gegen alle Widerstände und gegen alle Befürchtungen gegan­gen. Es lohnt sich, sol­che Themen anzu­pa­cken“, fasst Krützen abschlie­ßend zusammen.

Bürgermeister Klaus Krützen und die SBG-​Vorstände Florian Herpel und
Monika Stirken-​Hohmann. Foto: Stadt
(72 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)