Neuss: Baumarbeiten im Jostensbusch

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Im Jostensbusch wer­den kurz­fris­tig ab Montag, 1. Oktober 2018, drin­gend erfor­der­li­che Baumarbeiten durch­ge­führt. Die Grünanlage ist aus Sicherheitsgründen seit letz­tem Freitag für die Benutzung durch die Öffentlichkeit gesperrt. 

Nach Auswertung eines Gutachtens, das die Stadt Neuss beauf­tragt hat, steht nun der Umfang der not­wen­di­gen Maßnahmen fest: Um eine ver­kehrs­si­chere Nutzung wie­der zu ermög­li­chen, müs­sen rund 40 Bäume ent­fernt wer­den. Zudem müs­sen die Kronen an wei­te­ren rund 40 Bäumen geschnit­ten wer­den, um Astausbrüche zu ver­hin­dern. Rund 70 Prozent der geschä­dig­ten Bäume sind Buchen, die bei der letz­ten Baumkontrolle im Jahr 2017 kaum Auffälligkeiten in ihrer Vitalität zeigten.

Durch die Trockenheit die­ses Sommers und den Befall mit Pilzkrankheiten, wie Buchenkohlenbeere und Rußrindenkrankheit, sind diese Bäume in unge­wöhn­lich kur­zer Zeit abge­stor­ben. In wie­weit der rest­li­che Buchenbestand in den nächs­ten Jahren erhal­ten blei­ben kann, ist abzu­war­ten. Die Arbeiten wer­den etwa vier Wochen dau­ern, so dass die Sperrung vor­aus­sicht­lich bis zum Ende Oktober auf­recht erhal­ten bleibt.

Vor den Fällarbeiten erfolgt noch eine Artenschutzprüfung. Es könn­ten sich bei­spiels­weise in hoh­len Baumstämmen geschützte Tierarten befin­den, die von außen nicht so ohne wei­te­res sicht­bar sind. Sollte das Fall sein, wer­den diese recht­zei­tig gebor­gen und umge­setzt. Im Anschluss an die Arbeiten wer­den stand­ort­ge­rechte Baumpflanzungen durch­ge­führt. Die Neubauarbeiten zur Umgestaltung der Parkanlage, die zur­zeit lau­fen, wer­den von die­ser Maßnahme nicht beeinträchtigt.

(54 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)