Kaarst: IEHK: Stadt freut sich über Förderbescheid

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Am ver­gan­ge­nen Donnerstag, den 27.09.2018, hat der Regionalrat den Vorschlag der Bezirksregierung zum Städtebauförderprogramm ange­nom­men. Darin ent­hal­ten ist auch die Förderung des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (IEHK) der Stadt Kaarst. 

Rund 500.000 Euro wür­den der Stadt für das lau­fende Haushaltsjahr zur Verfügung ste­hen, wenn das NRW-​Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung das Förderprogramm ent­spre­chend des Regionalrat-​Beschlusses ver­kün­det. Tatsächlich hatte die Stadt viel frü­her mit die­ser Entscheidung gerechnet.

Doch die ver­zö­gerte Regierungsbildung in Berlin und die damit ein­her­ge­hende ver­spä­tete Entscheidung über den Bundeshaushalt schlu­gen auch auf kom­mu­na­ler Förderebene durch. „Jetzt über­wiegt aber erst ein­mal die Freude, dass unse­ren Förderanträgen voll­um­fäng­lich ent­spro­chen wurde“, sagt Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus, „denn jetzt kön­nen wir mit den ers­ten Schritten für die Umsetzung einer moder­nen Stadtmitte beginnen.“

Die Technische Beigeordnete der Stadt Kaarst, Sigrid Burkhart, will nun zügig die Umsetzung ein­lei­ten: „Wir wer­den ver­su­chen, mög­lichst alle für das lau­fende Jahr geplan­ten Projekte des IEHK anzu­ge­hen und set­zen dar­auf, dass wegen des Förderbescheids die Mittel auf das kom­mende Haushaltsjahr über­tra­gen wer­den können“.

Die Fördermittel sind für vier Projekte aus dem IEHK eingeplant:

1. die Weiterführung der Grünen Achse, 2. der Wettbewerb zur Weiterentwicklung der Neuen Mitte, 3. der Verfügungsfonds für die ISG und 4. die Installation eines Citymanagements.

Sichtbar wer­den diese Maßnahmen unter ande­rem im Maubiszentrum, wo wir sehr schnell aktiv wer­den wol­len und die Verschönerung begin­nen“, sagt Burkhart.

Insbesondere der Verfügungsfonds für die ISG Kaarst-​Mitte ist aus Sicht der Stadtverwaltung von ent­schei­den­der Bedeutung. „Damit wird die finan­zi­elle Basis der pri­va­ten Interessengemeinschaft gestärkt. Projekte, die in der Stadtmitte punk­tu­elle Verbesserungen erzie­len, kön­nen so durch die ISG unab­hän­gig umge­setzt wer­den. Dazu gehört etwa ein Lichtkonzept oder die Durchführung von Veranstaltungen. Die Ideen lie­gen in der Schublade. Bisher man­gelte es der ISG häu­fig an Geld“, sagt Burkhart.

Das IEHK ist zeit­lich bis ins Jahr 2024 ange­legt. Für viele Maßnahmen ist eine hälf­tige Teilung der Kosten durch Stadt und Städtebauförderung geplant. „Die Bewilligung der Mittel für 2018 ver­ste­hen wir als Signal, dass unser IEHK über den gesam­ten Zeitraum ent­spre­chend unse­rer Anträge geför­dert wird“, sagt Burkhart.

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