Neuss: Vom KSD zum KSOD – von einem beschei­de­nen Anfang zum heu­ti­gen Tätigkeitsfeld

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Der CDU Arbeitskreis Sicherheit und Ordnung (AKSiO) hat sich mit dem neuen Konzept des Kommunalen Service- und Ordnungsdienstes (KSOD) der Stadt beschäf­tigt. Dabei wur­den der Bekanntheitsgrad des Dienstes hin­ter­fragt und kon­krete Verbesserungsvorschläge gemacht.

Unter dem Arbeitstitel „Von einem beschei­de­nen Anfang bis zum heu­ti­gen Tätigkeitsfeld“ hatte Stefan Crefeld ein­ge­la­den, der sich als Leiter des AKSiO auch vor zwei Jahren auf dem CDU Stadtparteitag zum Thema Sicherheit inten­siv für eine Stärkung und Neuausrichtung des Ordnungsdienstes ein­ge­setzte hatte. Gemeinsam mit Holger Lachmann, dem zustän­di­gen Beigeordneten der Stadt sowie Thomas Mathen, Abteilungsleiter im Ordnungsamt, wurde das neu auf­ge­stellte Konzept der Stadt mit den Mitgliedern erörtert.

In sei­ner Einführung erin­nerte Crefeld an den sehr beschei­de­nen Anfang des dama­li­gen Kommunalen Servicedienstes (KSD), der vor genau 20 Jahren zunächst mit zwei Mitarbeitern und begrenzt auf die Innenstadt vom Stadtrat auf­ge­stellt wurde. Ebenso erin­nerte er daran, dass sich der CDU Arbeitskreis von Anfang an für einen städ­ti­schen Ordnungsdienst ein­ge­setzt hatte und sich daher auch gerne als einen der dama­li­gen Geburtshelfer für den 1998 auf­ge­stell­ten Dienst sieht.

Im Laufe der nächs­ten Jahre stieg die Zahl der Mitarbeiter auf acht; wobei lange Zeit auch nicht alle Stellen besetzt waren. Erst Ende 2016 wurde gemein­sam durch die Politik beschlos­sen, den Dienst inner­halb der nächs­ten zwei Jahre per­so­nell sowie mate­ri­ell deut­lich zu ver­stär­ken und den Einsatzschwerpunkt stär­ker auf den Bereich Sicherheit und Ordnung (anstatt Service) zu legen. Die Verwaltung hatte zu die­sem Zweck auch ein eige­nes 40seitiges Konzeptpapier erstellt. Unterstrichen wurde die neue Aufgabensetzung durch eine mar­kante Namensänderung – aus dem KSD wurde der KSOD.

Aktuell sind von den beschlos­se­nen 16 Stellen 14 besetzt (davon zwei Frauen) und bis zum Oktober soll die kom­plette Personalstärke erreicht sein. Zusätzlich wurde der Fuhrpark ver­grö­ßert und die Ausrüstung ver­bes­sert. Auch die Anforderungen und die Ausbildung des Personals wur­den mit dem neuen Konzept klar bestimmt. Der KSOD ist gut ver­netzt und pflegt die geschlos­se­nen Ordnungspartnerschaften z.B. mit der Polizei.

Nach zwei inter­es­san­ten Stunden konn­ten die Teilnehmer dem Konzept und der Umsetzung durch die Stadt vie­les Gutes abge­win­nen. Indes hat die rege Diskussion auch zwei Verbesserungspunkte aufgezeigt:

1. Der gene­relle Bekanntheitsgrad des KSOD müsse gestei­gert wer­den und

2. soll­ten die Fahrzeuge des KSOD auch den Hauptstraßenzug der Innenstadt befah­ren dür­fen; ein Sonderrecht, wel­ches bis­lang nur die Polizei und Rettungsdienste hätte.

Wir wol­len Sicherheit sicht­bar machen“ betonte Stefan Crefeld, der die­sen Wunsch auch aus vie­len Bürgergesprächen kannte. Abschließend waren sich die CDU Mitglieder des AKSiO einig, dass der KSOD eine wich­tige Säule in Neuss ist, damit sich die Menschen siche­rer füh­len und der gestärkte Dienst nun erst ein­mal Erfahrungen sam­meln muss. Die Union werde die­sen Weg wei­ter­hin eng begleiten.

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