Dormagen: Bühnenprogramm am Michaelismarkt – Musik, Tanz und Literatur

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Was Dormagen und seine Ortschaften künst­le­risch „drauf­ha­ben“, zeigt der Michaelismarkt am kom­men­den Wochenende, 29. und 30. September. 

Bei dem von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) gemein­sam mit der City-​Offensive (CiDo) orga­ni­sier­ten Stadtfest gehört die Bühne nahezu aus­schließ­lich hei­mi­schen Kulturschaffenden.

Beispielsweise beim ers­ten „Dormagener Cultur Contest“ am Sonntag. Der kul­tu­relle Wettstreit der Stadtteile beginnt um 13 Uhr mit den Fahnenschwenkern der Sankt HubertusSchützenbruderschaft Horrem, die eine Choreographie zei­gen wer­den. Der Sport „Fahnenschwenken“ beruht auf kirch­li­chen ebenso wie mili­tä­ri­schen Bräuchen und wird im Rheinland viel­fach im Rahmen des Schützenwesens ausgeübt.

Um 13.30 Uhr betritt „JaZzcake“ die Bühne. Lucie Bergins (Saxophon) und Melanie Dohm (Gitarre) gehen mit ihrer Band für Zons an den Start, wo beide leben. Das Repertoire des Quartetts reicht von Gershwin bis Jason Mraz – man darf gespannt sein.

Weiter geht’s um 14 Uhr mit der Hackenbroicher Tanzgruppe „Marilyns Kinder“, die in fet­zi­gen Bühnenoutfits den Rathausplatz in Bewegung brin­gen wird. Viele dürf­ten Front- und Powerfrau Marilyn Szafran ken­nen, denn sie ist vie­ler­orts in Dormagen als Zumbatrainerin aktiv.

Bühne frei für den Nachwuchs heißt es um 14.30 Uhr, wenn der Kinderchor vom Chorhaus Dormagen zu den Mikrofonen greift. Die Jungs und Mädchen im Grundschulalter sind gro­ßes Publikum schon durch ihre Musicalaufführung im Frühjahr gewohnt und wer­den sou­ve­rän „ihren“ Stadtteil Mitte vertreten.

Im Anschluss daran gibt die Tanzgarde Stürzelberg um 15 Uhr schon einen Vorgeschmack auf die nicht mehr allzu ferne Karnevalszeit. Das när­ri­sche Brauchtum spielt im Rheindorf eine tra­gende Rolle, fol­ge­rich­tig also, dass Stürzelberg seine rot­wei­ßen Tänzerinnen für die Ehre des Stadtteils antre­ten lässt.

Für Knechtsteden/​Straberg geht, pas­send zum Ausklang des „Festivals Alte Musik“, um 15.15 Uhr das Ensemble „Music for a French Mistress“ (MUFAFEM) ins Rennen. Mit Barockinstrumenten bege­ben sich die Künstler auf eine musi­ka­li­sche Reise in wet­ter­wen­di­sche Gefilde. Die Besucher erwar­ten bewe­gende, teils zau­ber­hafte, teils dra­ma­ti­sche Kompositionen von Purcell, Händel und Rameau.

Den Abschluss des ers­ten Dormagener Cultur Contests mar­kiert um 15.40 Uhr die Band „Alice’n‘4“, die gefühl­volle Balladen, Rock-​Klassiker und Jazzperlen im Gepäck hat. Die Musiker um Sängerin Alicia Wegner tre­ten für Dormagen-​Nord an.

Publikum und Jury küren den Sieger 
Das Publikum auf dem Rathausplatz kann per Online-​Abstimmung über Tablet, PC oder Handy sei­nen per­sön­li­chen Sieger küren. Zusätzlich bewer­tet eine Jury bestehend aus Karl Kress (Vorsitzender des städ­ti­schen Kulturausschusses), Pfarrer und Kulturkirchen-​Macher Frank Picht und Ellen Schönen-​Hütten, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport bei der Stadtverwaltung, die Qualität der Auftritte.

Jury- und Publikums-​Urteil flie­ßen am Ende zu glei­chen Teilen ins Gesamtergebnis ein. Die drei Erstplatzierten dür­fen sich über eine Siegprämie von 500, 300 und 200 Euro freuen und natür­lich über Urkunden, die der erste stell­ver­tre­tende Bürgermeister Hans Sturm um 16.30 Uhr über­rei­chen wird.

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