Grevenbroich: Tennis-​Talente wer­den gefördert

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Auf der Tennisanlage von Rot-​Weiß Grevenbroich wurde in Anwesenheit von Bürgermeister Klaus Krützen zwi­schen „Bildung und Sport“-Projektleiter Josef Zanders und den Vorstandsmitgliedern Irina Schröck und Rolf Neumann eine Kooperationsvereinbarung getroffen.

Nunmehr wird mit Tennis neben Basket‑, Handball, Leichtathletik und Judo in einer wei­te­ren Sportart Talentförderung im Rahmen des Projektes „Bildung und Sport“ stattfindet.

Im 1. Schulhalbjahr 2018/​19 wer­den an allen wei­ter­füh­ren­den Schulen im Stadtgebiet von Grevenbroich Motorik-​Tests durch­ge­führt. Die Ergebnisse die­nen dazu, Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern über Sportangebote zu bera­ten. Den Leistungsstärksten wird schul­über­grei­fend die Möglichkeit gebo­ten, in einer Talentfördergruppe der oben genann­ten Sportarten durch ein zusätz­li­ches Trainingsangebot eigene Fähigkeiten noch stär­ker zu ent­wi­ckeln, um even­tu­ell in Richtung Leistungssport zu gehen.

Allerdings wer­den auch Ratschläge gege­ben, geeig­nete Sportarten zu fin­den, die in Arbeitsgemeinschaften und Vereinen ange­bo­ten wer­den. Das wich­tigste Ziel ist, dass Jugendliche Freude an Bewegung gewin­nen, um somit auch eine sinn­volle Prophylaxe gegen Krankheiten durchzuführen.

In die­sem Jahr wer­den erst­mals auf­grund der Motorik-​Tests Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern über schu­li­sche Förderangebote infor­miert, die zum Ziel haben, moto­ri­sche Defizite zu ver­bes­sern bzw. zu ver­hin­dern. Darüber hin­aus wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung Rheinland über Möglichkeiten infor­miert, an ambu­lan­ten und sta­tio­nä­ren Reha-​Maßnahmen teilzunehmen.

Für die 1. Vorsitzende von R‑W Grevenbroich Irina Schröck ist die Kooperation in dem Projekt „Bildung und Sport“ eine her­vor­ra­gende Möglichkeit über Schul und Vereinsgrenzen hin­weg, talen­tierte Tennis-​Spieler effi­zi­ent zu för­dern. Das zwei­stün­dige Training wird ab Januar im Tenniszentrum Heiderhof statt­fin­den. Mit Marius Meiszies steht ein äußerst qua­li­fi­zier­ter Trainer zur Verfügung, der als Spieler über Erfahrungen beim Bundesligisten BW Neuss ver­fügt und als Coach Spieler der 1.Bundesliga betreute. Aufgrund der Testergebnisse und durch ein Probetraining wer­den die sechs bes­ten Spieler zur Talentförderung ausgewählt.

Nur mit geeig­ne­ter Sichtung und ent­spre­chen­den Angeboten kön­nen wir Schülerinnen und Schüler für sport­li­che Aktivitäten gewin­nen und indi­vi­du­ell för­dern, die Palette reicht in unse­rem Projekt „Bildung und Sport“ vom Breiten, Leistungs- bis zum Reha-​Sport“, so Bürgermeister Klaus Krützen. Für Projektleiter Josef Zanders ist es enorm wich­tig, dass Schulen und Vereine zusam­men­ar­bei­ten, um gemein­sam Konzepte anzu­bie­ten, die es Jugendlichen zeit­lich ermög­li­chen trotz schu­li­scher Belastungen Sport trei­ben zu kön­nen. Er sieht in der Beteiligung des Tennissports am Projekt „Bildung und Sport“ auch den ers­ten Schritt dahin, dass die Grevenbroicher Tennisvereine Synergieeffekte nut­zen, um gemein­sam die Jugendförderung zu intensivieren.

v.l.n.r.: Irina Schröck, Josef Zanders, Bürgermeister Klaus Krützen, Marius Meiszies und Rolf Neumann. Foto: Stadt
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