Meerbusch: Von Schütz bis Lensing: Auf den Spuren fast ver­ges­se­ner Bürgermeister

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Dr.-Franz-Schütz, Johann Wienands, Dr. Wilhelm Hilser, Rudolf Barthels, Rudolf Lensing, Josef Tovornik, Rudolf-​Lensing oder Josef Kohtes – als Namensgeber von Meerbuscher Straßen und Plätzen sind sie bis heute im Stadtbild präsent.

Wer die Herren waren und was ihnen die Ehre ver­schaffte, eine Straße oder einen Platz nach ihnen zu benen­nen, ist vie­len heute aller­dings nicht mehr geläu­fig. Die Auflösung: Die hono­ri­gen Herren sind sie­ben von ins­ge­samt 22 Bürgermeistern, die zwi­schen dem Kriegsende 1945 und der Meerbuscher Stadtgründung im Jahr 1970 in den Rechtsvorgängergemeinden der heu­ti­gen Stadt Meerbusch wirk­ten: Franz Schütz, Johann Wienands und Wilhelm Hilser in Büderich, Rudolf Barthels und Rudolf Lensing in Osterath, Josef Tovornik im alten Amt Lank, Josef Kothes in Strümp.

Ungeachtet ihrer Verdienste – Franz Schütz ist bekannt­lich sogar ein­zi­ger Ehrenbürger der Stadt – sind sie aus dem öffent­li­chen Bewusstsein und der kom­mu­na­len Erinnerungskultur weit­ge­hend ver­schwun­den”, sagt Stadtarchivar Michael Regenbrecht – für den Archivar und Historiker Anlass genug, die Biografie der Männer genauer zu erforschen.

Am Donnerstag, 20. September, 19.30 Uhr, stellt Michael Regenbrecht im Pfarrsaal der Gemeinde St. Mauritius in Büderich die Ergebnisse sei­ner Recherchen vor.

Titel des Abends: „Im Dienste der gemeind­li­chen Belange – Die Bürgermeister der Jahre 1945 bis 1970”. Im ers­ten Teil geht es um Büderich und Osterath. Veranstalter sind die Volkshochschule und der Meerbuscher Geschichtsverein, der Eintritt ist frei.

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