WARNUNG! – Anrufer geben sich als Polizeibeamte aus – Vorsicht vor Betrügern

Rhein‐​Kreis Neuss, Rommerskirchen, Neuss (ots) – Am spä­ten Donnerstag (06.09.) erreich­ten die Polizei im Rhein‐​Kreis Neuss Hinweise auf offen­bar betrü­ge­ri­sche Anrufe, bei denen sich Unbekannte als Polizeibeamte aus­ga­ben.

Einen sol­chen Anruf erhiel­ten gleich ein dut­zend Bewohner aus dem Rommerskirchener Gemeindegebiet und der Neusser Innenstadt. Am ande­ren Ende der Leitung behaup­tete eine männ­li­che Stimme, von der Kriminalpolizei zu sein. Im Verlauf des Gesprächs frag­ten die „fal­schen Polizisten” ihre älte­ren Opfer nach Wertgegenständen und Bargeld in der Wohnung.

Die Angerufenen erkann­ten recht­zei­tig die kri­mi­nel­len Absichten, been­de­ten die Gespräche und ver­stän­dig­ten die „rich­tige” Polizei. Es kam in den vor­lie­gen­den Fällen nicht zu einer wei­te­ren Kontaktaufnahme, so dass auch kein Schaden ent­stand.

Die Masche der Betrüger ist nicht neu. Üblicherweise bie­tet der fal­sche Kripobeamte im Weiteren an, die Wertgegenstände sicher bei der Polizei zu ver­wah­ren. Dafür würde ein Kollege vor­bei­kom­men und diese abho­len. Tipps der „ech­ten Polizei”, um nicht Opfer von Betrügern zu wer­den: Geben Sie keine per­sön­li­chen Daten her­aus. Beenden Sie das Gespräch – legen Sie auf. Lassen Sie sich nicht ein­schüch­tern oder drän­gen.

Notieren Sie – wenn mög­lich – Uhrzeit des Anrufes, den Namen des angeb­li­chen Polizisten und die Telefonnummer. Informieren Sie anschlie­ßend die Polizei (02131–3000 oder Notruf 110). Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird sich nie­mals am Telefon nach Wertgegenständen und schon gar nicht nach deren Aufbewahrungsort erkun­di­gen.

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