Rommerskirchen: Baubeginn der Ortsumgehung B477n 2024 möglich

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Die Ortsumgehung B477n bleibt eines der wich­tigs­ten Themen der Rommerskirchener Kommunalpolitik. Mit Spannung wurde daher der Termin zwi­schen Bürgermeister Dr. Mertens und dem Leiter der Regionalniederlassung Niederrhein des Landesbetriebes Straßen.NRW, Herrn Christoph Jansen, erwartet.

Immerhin stand auf der Gesprächsagenda des Termins am 31. pri­mär das Thema Ortsumgehung Rommerskirchen – Butzheim und Frixheim und die mög­li­che Zeitplanung einer Umsetzung. Auf das Gespräch hatte nicht zuletzt Verkehrsminister Hendrik Wüst durch sein Büro ver­wei­sen las­sen. „Nach dem Gespräch bin ich zuver­sicht­lich, dass – sofern das Planfeststellungsverfahren erwar­tungs­ge­mäß läuft – ein Baubeginn im Jahr 2024 mög­lich ist“, so Mertens.

Jansen hatte in dem Gespräch ange­führt, dass zunächst die Ergebnisse der Aktualisierung sowohl eini­ger Umweltdaten, als ins­be­son­dere auch eines neuen Verkehrsgutachtens abge­war­tet wer­den müss­ten, die auf­grund der Planungsunterbrechung not­wen­dig wur­den. Ziel sei es, bis Ende 2019 hier erste Aussagen tref­fen zu kön­nen. Die Vergabe für die not­wen­di­gen Ingenieurleistungen wird vom Landesbetrieb noch bis zum Ende die­sen Jahres vorbereitet.

Bei Aufnahme in das Arbeitsprogramm zum Masterplan Straßenbau des Landes könn­ten die Arbeiten somit bereits im Januar 2019 begin­nen. „Der Vorentwurf könnte dann bei güns­ti­gem Planungsverlauf bis 2021 abge­schlos­sen wer­den, die Planfeststellung im Jahr 2023 erfol­gen“, so Jansen, der jedoch betont, dass er zum jet­zi­gen Zeitpunkt die Ergebnisse der noch anste­hen­den Untersuchungen „nicht vor­weg neh­men“ könne. Jansen zeigte sich zudem beein­druckt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, das sich nicht zuletzt in einer Unterschriftenaktion im Sommer gezeigt hätte.

Martin Mertens: „Die gute Nachricht ist, dass sich das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Rat und Verwaltung aus­ge­zahlt hat.“ Die Planungsarbeiten sind im April die­ses Jahres von der Regionalniederlassung Ville-​Eifel an die Niederlassung Niederrhein über­ge­ben wor­den, um die vor­han­de­nen Planungskapazitäten auch für die B477n bes­ser nut­zen zu kön­nen. Dort hat man sich in die Materie ein­ge­ar­bei­tet. Jansen und Mertens ver­ein­bar­ten wei­ter eine enge Abstimmung in dem Projekt. Mertens sagte aus­drück­lich jed­wede fach­li­che und tat­säch­li­che Hilfe zu.

B 477 vl Gregor Küpper, Rudolf Reimert (Gemeinde Rommerskirchen), Klaus Münster, Christoph Jansen (Straßen NRW), BM Dr. Martin Mertens Mertens. Foto: Gemeinde

(101 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)