Rhein-​Kreis Neuss: Beim Warntag am 6. September wird ein Sirenen-​Probealarm ausgelöst

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Am Donnerstag, 6. September, fin­det auch im Rhein-​Kreis Neuss erst­mals der lan­des­weite Warntag statt. Dabei wird um 10 Uhr ein Sirenen-​Probealarm aus­ge­löst. Als ers­tes Signal ist ein Dauerton von einer Minute mit der Bedeutung „Entwarnung“ zu hören. 

Danach erfolgt um 10.06 Uhr ein ein­mi­nü­ti­ger auf- und abschwel­len­der Heulton mit der Bedeutung „Warnen – Radio ein­schal­ten und auf Durchsagen ach­ten“. Um 10.12 Uhr schließt der Probealarm wie­der mit einem Dauerton für Entwarnung. Zugleich wer­den wei­tere Mittel wie eine Probemeldung mit der kos­ten­lo­sen Notfall-​Informations- und Nachrichten-​App (NINA) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe getestet.
 
Ziel des Warntags ist es, die Menschen für das Thema zu sen­si­bi­li­sie­ren. Großbrände, Unwetter, Bombenentschärfungen – nur wenn die Bevölkerung recht­zei­tig gewarnt wird, kön­nen schließ­lich Gefahren gebannt und Schäden erfolg­reich bewäl­tigt wer­den. Der Aufruf zu bestimm­ten Verhaltensweisen (etwa „Fenster und Türen schlie­ßen“) dient nicht nur der eige­nen Sicherheit, son­dern erleich­tert auch erheb­lich die Arbeit der Einsatzkräfte. Die Bürgerinnen und Bürger kön­nen durch rich­ti­ges Verhalten wich­tige Beiträge zur eige­nen Sicherheit und zur Sicherheit ihrer Nachbarn leisten. 

Im Rhein-​Kreis Neuss haben die Städte Neuss und Grevenbroich die alten Sirenen des Bundes nicht über­nom­men. Dort wer­den zur­zeit neue Anlagen instal­liert. Einen Bestand an Motorsirenen gibt es noch in Meerbusch und Kaarst, in Rommerskirchen und Jüchen wird mit die­sen Anlagen nahezu eine Flächendeckung erreicht. In Korschenbroich und ins­be­son­dere Dormagen sind die Motorsirenen mit der Zeit durch moderne elek­tro­ni­sche Sirenen erwei­tert bezie­hungs­weise ersetzt wor­den, so dass dort nahezu flä­chen­de­ckend alar­miert wer­den kann.

(479 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

2 Kommentare

  1. Hier im nörd­li­chen Barbaraviertel war nichts zu hören.
    Schön zu wis­sen, dass wir hier im Ernstfall nicht infor­miert werden.

Kommentare sind deaktiviert.