Meerbusch: Verdächtige Beobachtung am Sportplatz – Polizei ermit­telt Identität eines geis­tig Verwirrten

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Meerbusch-Strümp (ots) - Über den Nachrichtendienst WhatsApp kursierte in Meerbusch in den letzten Tagen eine Meldung, die offensichtlich für Beunruhigung in der Bevölkerung sorgt.

Demnach sei am Montagnachmittag (3.9.) in Strümp ein fremder Mann gesehen worden, der sich am Sportplatz nach Kindern erkundigt habe. Die Polizei ist dieser Beobachtung nachgegangen und hat ermittelt, dass es sich um einen 56-jährigen geistig verwirrten Mann handelt. Es gibt aktuell keine konkreten Hinweise auf ein strafrechtliches Verhalten.

Vielmehr geht die Polizei davon aus, dass der 56-Jährige aufgrund seines auffälligen Verhaltens und Auftretens, das möglicherweise aus seiner Krankheitsgeschichte resultiert, für Unruhe gesorgt hat, ohne dass eine Gefährdung für Kinder vorlag. Die Polizei steht im Kontakt zum gesetzlichen Betreuer des 56-Jährigen.

Nach den bisherigen Ermittlungen kommt die Polizei zu folgender Einschätzung: Auch aufgrund der vielfachen Nutzung von Social Media & Co. im Zusammenhang mit dem Verdächtigen Ansprechen von Kindern gibt es sowohl unter den Eltern als auch an Schulen, Kindergärten und Sportvereinen eine Unruhe, die sich täglich potenziert und auf angrenzende Gebiete überschwappt.

Etliche Eltern sind deshalb in größter Sorge. Hierzu besteht kein Anlass! Es ist wichtig, bei aktuellen verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei unter der Nummer 110 zu informieren, anstatt eigenmächtig Warnungen und/oder Fotos von sich verdächtig verhaltenden Personen zu verbreiten. Die Polizei kann die Sorgen der Eltern in solchen Situationen sehr gut nachvollziehen und geht jedem Hinweis mit großer Sorgfalt nach. Aus langjährigen Erfahrungen wissen die Ordnungshüter aber auch, dass glücklicherweise in den allermeisten Fällen dem geäußerten Verdacht ein harmloser Sachverhalt zu Grunde liegt.

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