Meerbusch: Verdächtige Beobachtung am Sportplatz – Polizei ermit­telt Identität eines geis­tig Verwirrten

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Strümp (ots) – Über den Nachrichtendienst WhatsApp kur­sierte in Meerbusch in den letz­ten Tagen eine Meldung, die offen­sicht­lich für Beunruhigung in der Bevölkerung sorgt. 

Demnach sei am Montagnachmittag (3.9.) in Strümp ein frem­der Mann gese­hen wor­den, der sich am Sportplatz nach Kindern erkun­digt habe. Die Polizei ist die­ser Beobachtung nach­ge­gan­gen und hat ermit­telt, dass es sich um einen 56-​jährigen geis­tig ver­wirr­ten Mann han­delt. Es gibt aktu­ell keine kon­kre­ten Hinweise auf ein straf­recht­li­ches Verhalten.

Vielmehr geht die Polizei davon aus, dass der 56-​Jährige auf­grund sei­nes auf­fäl­li­gen Verhaltens und Auftretens, das mög­li­cher­weise aus sei­ner Krankheitsgeschichte resul­tiert, für Unruhe gesorgt hat, ohne dass eine Gefährdung für Kinder vor­lag. Die Polizei steht im Kontakt zum gesetz­li­chen Betreuer des 56-Jährigen.

Nach den bis­he­ri­gen Ermittlungen kommt die Polizei zu fol­gen­der Einschätzung: Auch auf­grund der viel­fa­chen Nutzung von Social Media & Co. im Zusammenhang mit dem Verdächtigen Ansprechen von Kindern gibt es sowohl unter den Eltern als auch an Schulen, Kindergärten und Sportvereinen eine Unruhe, die sich täg­lich poten­ziert und auf angren­zende Gebiete überschwappt.

Etliche Eltern sind des­halb in größ­ter Sorge. Hierzu besteht kein Anlass! Es ist wich­tig, bei aktu­el­len ver­däch­ti­gen Beobachtungen sofort die Polizei unter der Nummer 110 zu infor­mie­ren, anstatt eigen­mäch­tig Warnungen und/​oder Fotos von sich ver­däch­tig ver­hal­ten­den Personen zu ver­brei­ten. Die Polizei kann die Sorgen der Eltern in sol­chen Situationen sehr gut nach­voll­zie­hen und geht jedem Hinweis mit gro­ßer Sorgfalt nach. Aus lang­jäh­ri­gen Erfahrungen wis­sen die Ordnungshüter aber auch, dass glück­li­cher­weise in den aller­meis­ten Fällen dem geäu­ßer­ten Verdacht ein harm­lo­ser Sachverhalt zu Grunde liegt.

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