Kaarst: Gespräch mit Amprion – offe­nen Fragen wur­den ange­spro­chen

Kaarst – Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus hat die Fraktionsspitzen heute Abend im Vorfeld des HWFA (Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss) über ein Gespräch zwischen der Stadtverwaltung und Amprion informiert.

Die Firma Amprion war zuletzt vom Regionalrat aufgefordert worden, mit den betroffenen Kommunen direkt Kontakt aufzunehmen. Hintergrund ist die weiterhin ungelöste Konverter-Standortfrage. Zusätzlich haben die Kaarster Ratsfraktionen von CDU und SPD sowie weitergehend auch die FDP-Fraktion zwischenzeitlich signalisiert, den Gesprächsfaden bei Nachfrage von Amprion seitens der Stadt aufnehmen zu wollen.

„Amprion hat nun das Gespräch mit der Stadt gesucht, und wir sind dieser Bitte gefolgt. Dabei wurden die offenen Fragen angesprochen. Insbesondere hinsichtlich der tatsächlichen Emissionen des Konverters und der weiteren Bewertung des Standortgutachtens bleibt noch Klärungsbedarf“, sagt Bürgermeisterin Nienhaus: „Wir erwarten weitergehende Informationen.“ Das Gespräch sei insgesamt konstruktiv gewesen, so Nienhaus, „aber eine Kehrtwende in der Standortdebatte war dieses Gespräch sicherlich nicht“.

Dies betonte Nienhaus auch im Gespräch mit den Fraktionsspitzen, die nun mehrheitlich beschlossen haben, die Firma Amprion in eine der nächsten Sitzungen zum Austausch einzuladen. Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus begrüßt diese Entscheidung: „Ich freue mich, dass das Gesprächsangebot von Amprion an die Fraktionsvorsitzenden angenommen worden ist. Für mich ist ein offener und transparenter Dialog wichtig.“

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