Betrugsversuche rei­ßen nicht ab – Dormagenerin fällt auf per­fide Masche eines fal­schen Polizisten her­ein

Rhein-​Kreis Neuss, Dormagen (ots) – Am Mittwoch (05.09.) gelang es Unbekannten, eine Dormagenerin mit einer per­fi­den Betrugsmasche zu täu­schen.

Die Anrufer gaben sich als Polizeibeamte aus und brach­ten die Frau unter einem Vorwand dazu, Bargeld von ihrem Geldinstitut abzu­ho­len und es anschlie­ßend in die Türkei zu schi­cken.

Die über 60-​Jährige erhielt am Mittwochmorgen (05.09.) den Anruf eines angeb­li­chen Polizeikommissars. Dem Mann gelang es wäh­rend des inten­si­ven Telefonats, die Frau davon zu über­zeu­gen, aus „Sicherheitsgründen” Bargeld vom ihrem Geldinstitut abzu­ho­len.

Am Nachmittag des glei­chen Tages erhielt die Dormagenerin einen zwei­ten Anruf des ver­meint­li­chen Polizeibeamten. In einem wei­te­ren Gespräch schaffte es der Betrüger, sei­nem Opfer glaub­haft zu schil­dern, dass der Bankangestellte ihr Falschgeld aus­ge­hän­digt hätte. Gemäß den Anweisungen des Anrufers packte sie dar­auf­hin meh­rere tau­send Euro in einen Umschlag und schickte es an eine Adresse in der Türkei.

Nachdem die Frau allen Anweisungen Folge geleis­tet hatte, kamen ihr Zweifel und sie offen­barte sich einer Bekannten, wodurch die Masche auf­flog. Anschließend erstat­tete sie Strafanzeige bei der Polizei.

Die Ermittlungen führt das Kriminalkommissariat 12 der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss. Das trans­fe­rierte Geld konnte auf­grund der Intervention der Polizei nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand noch in der Türkei gesi­chert wer­den.

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